Mord in Dornbirn: Killer (34) fordert Freilassung

Nach der tödlichen Messerattacke auf den Leiter des Sozialamts auf der BH Dornbirn will der unter Mordverdacht stehende Mann aus der U-Haft entlassen werden.
Am vergangenen Freitag (8. Februar) wurde über den 34-jährigen Mordverdächtigen die U-Haft verhängt - "Heute.at" berichtete.

Der Asylwerber aus der Türkei befindet sich seitdem in der Justizanstalt Feldkirch und wird streng bewacht. Laut "NEUE" hat der mutmaßliche Mörder überraschend auf seine Inhaftierung reagiert.

Will auf freien Fuß gesetzt werden

Der 34-Jährige will nämlich nicht mehr länger im Gefängnis sein und fordert seine Entlassung. Er hat seinen Verfahrenshelfer Daniel Wolff auch bereits damit beauftragt, den "U-Haftbeschluss des Landesgerichts Feldkirch mit einer Haftbeschwerde am Innsbrucker Oberlandesgericht (OLG) zu bekämpfen", heißt es in dem Bericht. Er will auf freien Fuß gesetzt werden.

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Wolff hätte den Mordverdächtigen daraufhin zwar zu überzeugen versucht, dass eine solche Beschwerde aussichtslos sei, allerdings blieb dieser Versuch ohne Erfolg. Bei Verdacht auf Mord ist die Verhängung der Untersuchungshaft nämlich obligatorisch.

Flucht- und Tatbegehungsgefahr

Das Gericht begründete die beantragte Untersuchungshaft für den 34-Jährigen zudem mit dem Vorliegen von Flucht- und Tatbegehungsgefahr.

Die Haftbeschwerde wollte Wolff noch am Mittwoch einbringen - genau an jenem Tag, an dem das Begräbnis des getöteten Leiters der Sozialabteilung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn stattgefunden hat.

Der Asylwerber hatte am 6. Februar den Leiter der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn mit einem Messer tödlich verletzt - "Heute.at" berichtete ausführlich über den Fall. (wil)

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