Dos und Don'ts für trockene Hände

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Die trockene Heizungsluft und das häufige Waschen setzen unseren Händen zu. Hier kommen vier Dos und Don'ts für babyweiche Haut.
Unsere Hände leiden aktuell besonders unter der Kälte. Unser Stoffwechsel entzieht ihnen nämlich als erstes die Wärme, wodurch die Durchblutung schlechter wird. Dazu kommt, dass der Handrücken kaum Talgdrüsen besitzt. Unter einer Temperatur von acht Grad produzieren die Drüsen kaum noch Fett, welches die Hände sonst geschmeidig hält. Die Haut an den Händen ist außerdem so dünn wie unsere Gesichtshaut und will daher intensiv gepflegt werden. Wir erklären, wies geht – und wie nicht.

Dos:

Auf die richtigen Inhaltsstoffe setzen: Urea, Shea-Butter, Glycerin, pflanzliche Öle sowie Anti-Aging-Wirkstoffe wie Q10, Hyaluron und Antioxidantien wirken Wunder. Fettende Stoffe sind außerdem wasserbasierten Cremes vorzuziehen.

Cremen, cremen, cremen: Nach jedem Händewaschen solltet ihr euch eincremen, weil dabei dringend benötigte Fette weggespült werden. Das Eincremen fördert übrigens die Durchblutung der Hände.

Peelen: Auch ein Handpeeling fördert die Durchblutung und entfernt abgestorbene Hautschüppchen. So kann die Haut danach die Pflege besser aufnehmen. Ein Peeling könnt ihr übrigens auch einfach zu Hause herstellen.

Handmaske auftragen: Macht hin und wieder eine Handmaske, am besten in Kombi mit einem vorgängigen Ölbad. Dazu die Hände in warmem Wasser mit etwas Oliven- oder Mandelöl für 10 Minuten einweichen lassen. Danach die Hände mit einer fetthaltigen Creme einreiben, dünne Baumwollhandschuhe drüberziehen und am besten über Nacht einwirken lassen.

Don'ts:



Keine Handschuhe tragen:
20 Prozent unserer Körperwärme geht über die Hände verloren, was sie für Trockenheit anfällig macht. Es lohnt sich, in ein hochwertiges Modell aus Wolle zu investieren, da die am besten wärmen. Wichtig ist, dass eure Haut darin atmen kann.

UV-Schutz vergessen: Sonnencreme schützt nicht nur vor dem Austrocknen, sondern beugt auch Pigment- und Altersflecken vor. Und ja, auch im Winter scheint die Sonne.

Falsches Händewaschen: Zu heißes Wasser und zu häufiges Waschen mit austrocknender Seife strapaziert die natürliche Schutzbarriere der Haut. Setzt lieber auf lauwarmes Wasser und ein ph-neutrales, seifenfreies Reinigungsmittel.

Schlechte Inhaltsstoffe: Mineralöle wie Paraffin wirken wie eine isolierende Schicht auf der Haut. Darunter staut die Feuchtigkeit und die Hände trocknen auf Dauer noch mehr aus.

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