Dosko soll "Meer der Wiener" wieder freigeben

Neos-Wien-Chef Christoph Wiederkehr am Neusiedler See
Neos-Wien-Chef Christoph Wiederkehr am Neusiedler SeeBild: zVg

Am Donnerstag hat der Burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil den Neusiedlersee per Verordnung für Wiener gesperrt. Bei einem Lokalaugenschein am Freitag fordert Neos-Wien-Chef Christoph Wiederkehr den See wieder zu öffnen.

„Der Schranken-Erlass von Doskozil ist mehr als bedenklich. Das ist plumper Lokalpatriotismus nach dem Vorbild von Trump. In der Krise brauchen wir das genaue Gegenteil: Mehr Zusammenhalt!", kritisier Wiederkehr den Dosko-Erlass von Donnerstag.

Der Burgenländische Landesfürst hatte per Verordnung den „Zugang zu Seebädern ... ausschließlich für Besitzer der Seehütten, für Fischer und zur regionalen Naherholung erlaubt". Anreisen dürften seither nur Personen, die einen Haupt- oder Zweitwohnsitz „im Umkreis von 15 Kilometern zum Erholungsgebiet" haben. Und es gebe „Ausnahmen, die von der Bezirkshauptmannschaft gewährt" werden können.

"Meine Aufgabe und meine Verantwortung als Landeshauptmann ist es, die Gesundheit der Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Dazu wurden im Burgenland zahlreiche Maßnahmen gesetzt – unter anderem wurden auch Verordnungen erlassen, die das Betreten der Mobilwohnheime und der Seebäder verbieten", erklärte er im Interviewmit "Heute".

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