Doskozil besuchte Alpin-Profis mit Blackhawk

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat am Donnerstag die Alpin-Profis des Bundesheers im Freizeit-Look besucht.
Nahe Saalfelden in 2.300 Metern Höhe zeigte sich der Minister nach einer Vorführung beeindruckt von den Fähigkeiten des Kommandos Gebirgskampf, in Hochfilzen traf er auf die Gebirgs-Spezialisten des Heeres, Haflinger und Esel.

Die Soldaten des Kommandos Gebirgskampf sind Spezialisten für den Einsatz im Hochgebirge und in schwierigem Gelände. Gebirgskampf sei eine jener Facetten des Bundesheers, die auch "international hohe Anerkennung" genießen würden, betonte Doskozil. Die Fähigkeiten der Spezialisten seien nicht nur in Auslandseinsätzen gefragt, sondern auch im Katastrophenschutz.

Das Übungsszenario: Ein Hubschrauber musste am Berg notlanden und der verletzte Pilot geborgen werden. Die Alpin-Spezialisten seilten sich dafür von Fels und Helikopter ab.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Beim Tragtierzentrum in Hochfilzen, das ebenfalls zum Gebirgskampfzentrum gehört, traf der Minister auf gut 50 Haflinger und mehrere Esel, die zum Transport von Ausrüstung, Gerät und Munition eingesetzt werden. Die Tiere eignen sich laut Kommandant Josef Hager sehr gut für hochalpines Gelände abseits von Straßen und Wegen - die Haflinger werden bis 3.000 Meter Höhe eingesetzt, die Esel schaffen es sogar bis 5.000 Meter.

Geschenke für die Berg-Profis

Die Gebirgsverbände erhalten Quads um zwei Millionen Euro, die abseits von befestigten Straßen zum Einsatz kommen können. Dazu kommen noch 32 schneetaugliche "Hägglunds", die Anfang 2019 übergeben werden sollen.

(red)

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