Doskozil: "Entwicklung im Burgenland sehr erfreulich"

Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP)
Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SP)Helmut Graf
Das Burgenland wird als erstes Bundesland auf der Corona-Ampel gelb-grün geschaltet. Landeschef Hans Peter Doskozil ist mehr als nur erfreut.

Doppelter Paukenschlag am Donnerstag nach der Tagung der Ampel-Kommission! Seit vielen Monaten befindet sich erstmals kein einziges Bundesland mehr in der roten Zone, zudem gibt es mit gelb-grün eine neue Ampelfarbe. Und diese färbt bereits das erste Bundesland um – und zwar das Burgenland. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) freut sich sichtlich über diesen Schritt.

"Die Zahlen beweisen, dass bereits vollzogene Öffnungsschritte keine negativen Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen im Burgenland haben. Die burgenländische Impf- und Teststrategie wirkt: Das Burgenland ist als erstes Bundesland ab Freitag in der Corona-Ampel auf Stufe 'Gelbgrün' geschaltet und weist somit ein geringes Risiko auf", sagt Burgenlands Landesfürst in einer ersten Stellungnahme.

7-Tages-Inzidenz bei 22

Als Grenze zwischen den Ampelfarben gelb, mittleres Risiko, und gelbgrün, geringes Risiko, gilt dabei eine Fallinzidenz von fünf bis 25 pro 100.000 Einwohner. Und diesen Wert unterschreitet das Burgenland bereits seit geraumer Zeit, zudem weist das östlichste Bundesland Österreichs mit einem Wert von 22 nach wie vor die niedrigste 7-Tages-Inzidenz im ganzen Land auf.

"Die Entwicklung im Burgenland ist sehr erfreulich, die weiter sinkenden Zahlen zeigen, dass die bereits vollzogenen Öffnungsschritte keine negativen Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen im Burgenland haben. Das wird auch durch die ersten Ergebnisse der Modellstadt-Studie von Prof. Dr. Hutter untermauert – die Erhebungen zeigen, dass die Lockerungen keinen Anstieg der Infektionen erkennen lassen", stellt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil fest.

Doskozil rechnet mit weiteren Öffnungen

Der SP-Politiker rechnet daher fest damit, dass dieser "österreichweit positiven Entwicklung auch in der Landeshauptleutekonferenz am Freitag Rechnung getragen wird und weitere Öffnungsschritte folgen".

"Vor allem die Verlängerung der Sperrstunde für Kultur, Tourismus und Gastronomie ist erforderlich, damit die Menschen die langersehnten Öffnungen in einer möglichst sicheren Umgebung genießen können", sagt Doskozil mit Blick auf die bundesweite erfreuliche Entwicklung.

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