Doskozil überlegt verlängerten Grundwehrdienst

Aufgrund der Flüchtlingskrise denkt Neo-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) denkt laut über eine Verlängerung des Grundwehrdienstes nach. Er will die Idee prüfen lassen.

Neo-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) denkt laut über eine Verlängerung des Grundwehrdienstes nach. Grund ist die Flüchtlingskrise. Er will die Idee prüfen lassen. Generalstabschef Othmar Commenda hielt das noch vorigen November für den "worst case".

Frisch angelobt und schon voller Tatendrang: Erst am Dienstag wurde der ehemalige burgenländische Polizeichef Hans Peter Doskozil (SPÖ) von Bundespräsident Heinz Fischer offiziell in sein Amt gehoben, am Abend im "ORF-Report" hat er schon erste Gestaltungsideen.
Muss Miliz einrücken?

Er stellt die Überlegung in den Raum, den Grundwehrdienst zu verlängern. Grund ist die aktuelle Flüchtlingskrise und die damit verbundenen Assistenzeinsätze an den Grenzen. Sogar eine Einberufung der Miliz wäre zum Schutz der grünen Grenze denkbar.

Diese Überlegung soll nun geprüft werden. Derzeit müssen sechs Monate Grundwehrdienst geleistet werden, die letzte Änderung gab es 2006, da wurde von acht auf sechs Monate reduziert. Der Generalstabschef des Bundesheeres, Othmar Commenda bezeichnete die Verlängerung des Grundwehrdienstes vorigen November noch als "worst case"-Szenario.
Milizsoldaten sind Bürger, die ihren Grundwehrdienst bereits abgeleistet haben und weiterhin Aufgaben für das Militär wahrnehmen. Sie engagieren sich neben ihrem normalen Berufs- und Privatleben und nehmen in der Regel nur an Übungen und bestimmten Einsätzen teil. Sie zählen im Zuge einer Mobilmachung zur Anzahl der verfügbaren einsatzfähigen Soldaten.

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