0:1 lag die Wiener Austria im Heimspiel gegen Aufsteiger Lustenau zurück, Trainer Stephan Helm bangte bereits um seinen Job. Die fünfte Pleite im sechsten Spiel drohte, der letzte Tabellenplatz wäre für die "Veilchen" reserviert gewesen. Doch ein furioses Finish brachte die Wende. Die "Joker" Julian Hettwer (81.) und Kelvin Boateng (93.) bescherten dem FAK doch noch drei Punkte. Die Erleichterung war groß.
"Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", analysierte Aleks Dragovic. "Aber es war am Ende ein verdienter Sieg. Zum Glück hat der Herrgott runtergeschaut. Wir haben uns für die harte Trainingswoche belohnt."
Austria Wien – Austria Lustenau 2:1 (0:0)
Generali-Arena, 11.982, SR Ciochirca
Tore: 0:1 Weixelbraun (47.), 1:1 Hettwer (81.), 2:1 Boateng (93.)
Austria Wien: Sahin-Radlinger – Ranftl, Dragovic, Handl – Nnodim (41./Lee K.), Müller (78./Boateng), Maybach (46./Saljic), Lee T. – Fischer, Eggestein, V. Markovic (63./Hettwer)
Lustenau: Schierl – Anilson, Chukwu (70./Maak), Pertlwieser, Soares – Kacuri – Weixelbraun (70./Benjamin), Afrifa, Gashi (46./Delaye), S. Diarra – Verinac (81./Jastremski)
Gelbe Karten: keine bzw. Pertlwieser
Der Routinier weiß, wie wichtig der zweite Saisonsieg war. "Wir waren Letzter, da spürt man die Unruhe."
Trainer Stephan Helm: "Wichtig ist, dass wir uns selbst treu bleiben. Ich bin überzeugt, dass wir über mehrere Spiele zeigen werden, was wir können. In gewissen Phasen brauchen wir Zeit, das habe ich immer gesagt. Wir müssen den Zusammenhalt ins Stadion bringen. Wir können eben nicht zehn Millionen in den Kader investieren, wir müssen unsere eigenen Spieler entwickeln."
Am kommenden Samstag ist die Austria, die nun auf dem achten Platz liegt, beim GAK gefordert.