"Später nicht zum Beten gehen"

Ronaldo fordert nach Fan-Eklat lebenslange Sperren

Geschmacklose Rufe gegen Ruben Neves sorgen in Saudi-Arabien für Empörung. Jetzt schaltet sich Cristiano Ronaldo ein und fordert harte Strafen.
Sport Heute
13.09.2026, 16:06
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Cristiano Ronaldo platzt der Kragen! Nach einem geschmacklosen Fan-Eklat in der Saudi Pro League fordert der Superstar von Al-Nassr drastische Konsequenzen.

Im Mittelpunkt steht Ronaldos portugiesischer Landsmann Ruben Neves. Der Mittelfeld-Star war mit Al-Hilal bei Al-Taawoun zu Gast, als gegnerische Fans mit "Jota, Jota, Jota"-Rufen für Aufregung sorgten.

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Die Gesänge trafen Neves an einem besonders wunden Punkt. Diogo Jota war ein enger Freund und ehemaliger Mitspieler des 29-Jährigen. Der portugiesische Teamspieler war am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Die Rufe waren als Provokation gegen Neves gedacht. Der Portugiese reagierte auf dem Platz mit sarkastischem Applaus, zeigte anschließend in Richtung Himmel und formte mit seinen Händen ein Auge.

Nach dem Spiel fand Neves deutliche Worte: "Ich hoffe nur, dass sie nicht später zum Beten gehen, nach dem, was sie getan haben."

Auch Ronaldo ließ der Vorfall nicht kalt. Der 41-Jährige reagierte auf ein Video der Szenen und verlangte von der Liga ein hartes Durchgreifen.

"Das ist kein Fußball mehr"

"Die Liga muss Maßnahmen ergreifen und dieses Verhalten der Fans ahnden", schrieb Ronaldo. Für den fünffachen Weltfußballer wurde eine klare Grenze überschritten: "Das ist kein Fußball mehr, und es muss Grenzen geben."

Dann stellte Ronaldo eine drastische Forderung auf: "Menschen, die sich so verhalten, sollten nie wieder Zutritt zu einem Stadion erhalten."

red,13.09.2026, 16:06