"Tut wahnsinnig weh"

Erster Bundesliga-Trainer muss nach drei Runden gehen

Nach drei Pleiten und 3:12 Toren zieht Mönchengladbach die Reißleine und trennt sich von Trainer Eugen Polanski.
Sport Heute
13.09.2026, 11:48
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ÖFB-Legionär Kevin Stöger bekommt einen neuen Trainer. Wie im Vorjahr trennt sich Borussia Mönchengladbach nach nur drei Spielen vom Chefcoach – Eugen Polanski muss gehen. Das teilte der noch punktlose Klub einen Tag nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg mit.

"Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft in der Bundesliga nicht gelungen, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen", sagte Sportchef Rouven Schröder. Mit Polanski fliegt auch Co-Trainer Tobias Trulsen. "Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden", so Schröder.

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Polanski selbst bedankte sich für die gemeinsame Zeit und zeigte sich zugleich enttäuscht: "Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein. Deshalb tut es so wahnsinnig weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem gelungenen Klassenerhalt haben wir zu dieser Saison einiges verändert", sagte er. "Wir hatten uns viel vorgenommen, haben es aber nicht umgesetzt bekommen. Das tut mir leid. Ich hoffe sehr, dass die Borussia ganz schnell die Kurve kriegt."

Polanski saß ein Jahr lang auf der Trainerbank, kam in 29 Partien auf einen Punkteschnitt von 1,10. Zunächst übernimmt Co-Trainer Jan-Moritz Lichte den Trainerjob interimistisch.

red,13.09.2026, 11:48
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