Marcel Sabitzer wird dem österreichischen Nationalteam in der bevorstehenden Nations League nicht zur Verfügung stehen. Der 32-Jährige hat sich dazu entschlossen, nach 102 Länderspielen und 27 Toren im Nationalteam zumindest eine Pause einzulegen.
Eine Rückkehr für die Qualifikationsspiele zur EM 2028 ist für den Legionär von Borussia Dortmund nicht ausgeschlossen.
"Die vergangenen beiden Jahre waren sehr intensiv. Seit der Euro 2024 habe ich bedingt durch die Klub-WM und die FIFA-WM praktisch drei Saisonen durchgespielt", sagt Sabitzer in einer Aussendung. "Auch in dieser Saison wartet mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League ein dichtes Programm. Ich bin 32 Jahre alt, will noch einige Jahre auf höchstem Niveau Fußball spielen und muss mit meinen Kräften sorgsam umgehen."
"Ich habe mit dem Teamchef deshalb in vertrauensvollen und offenen Gesprächen vereinbart, dass ich jetzt eine Pause einlege und wir Anfang des kommenden Jahres besprechen, ob ich für die Qualifikation zur Euro ins Nationalteam zurückkehren werde."
Rangnick sagt: "Marcel und ich haben schon im Vorfeld der WM sehr offen über die Zukunft gesprochen und er hat mir seine Überlegungen mitgeteilt, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. Natürlich ist es schade, dass wir in der Nations League auf ihn verzichten müssen. Wir werden dann aber rechtzeitig vor Beginn der Qualifikationsspiele für die Euro 2028 gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht. Ich freue mich jedenfalls, dass Marcel grundsätzlich wieder zur Verfügung stehen wird, wenn wir ihn brauchen. Das zeigt mir, wie wichtig ihm das Nationalteam nach wie vor ist."
Fakt ist: Rangnick muss in der anstehenden Nations League mindestens drei WM-Stars vorgeben. Marko Arnautovic hat seine Teamkarriere beendet, David Alaba ist vereinslos. Mit Sabitzer bricht eine weitere Stütze weg.