Nach Salzburg-Dämpfer

Drei Tore! Rapid gegen WAC zurück auf Siegerstraße

Rapid Wien ist auch in der Bundesliga auf die Siegerstraße zurückgekehrt. Grün-Weiß holte in der sechsten Runde einen 3:0-Erfolg in Wolfsberg.
Sport Heute
12.09.2026, 21:21
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Dabei gingen die ersten beiden Treffer der Hütteldorfer auf das Konto der Innenverteidiger. Serge-Philippe Raux-Yao nickte in der 13. Minute zum 1:0 ein, Nenad Cvetkovic legte in der 35. Minute das 2:0 nach – beide Treffer waren nach Standards gefallen. Einziger Schönheitsfehler: Den Eckball vor dem 2:0 hätte es wohl nicht geben dürfen und auch der VAR griff nicht ein. Petter Nosa Dahl vollstreckte in der 82. Minute nach einem Konter.

Rapid Wien rehabilitierte sich damit für die jüngste Bundesliga-Niederlage gegen Red Bull Salzburg und holte den fünften "Dreier" im sechsten Spiel, ist vorerst Tabellen-Zweiter. Die Lavanttaler sind derweil schon fünf Liga-Partien sieglos und holten dabei nur zwei Punkte, der WAC liegt nun auf dem achten Platz.

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Zwei Rapid-Treffer mit Köpfchen

Rapid-Coach Johannes Hoff Thorup veränderte seine Startelf gegenüber dem letzten Bundesliga-Spiel – der 1:5-Klatsche in Salzburg – nur an zwei Positionen, brachte Petter Nosa Dahl für Ercan Kara und Eaden Roka für Jannes Horn. Bei den Lavanttalern startete Phillip Verhounig als Solospitze, dahinter der Ex-Austrianer Dominik Fitz. Defensiv musste Coach Thomas Silberberger den Langzeit-Ausfall von Kapitän Nicolas Wimmer, sowie den Ausfall des Innenverteidiger-Kollegen Raffael Behounek kompensieren.

So ging bereits in der 13. Minute eine Lücke in der Defensive der Kärntner auf. Bei einem Freistoß von Yusuf Demir stieg Raux-Yao hoch, nickte unbedrängt zum 1:0 ein. Auf der Gegenseite hatte es Fitz mit einem Freistoß probiert, nachdem Nicolas Bajlicz seine Position verlassen hatte, Niklas Hedl im Rapid-Tor musste eingreifen (27.).

WAC lässt Chancen liegen, Dahl netzt ein

Danach wurde Grün-Weiß wieder aktiver, legte das 2:0 durch Cvetkovic nach (35.). Wieder ging dem Treffer ein Eckball voraus, den Rapid zunächst kurz abspielte, ehe Bendeguz Bolla an die zweite Stange flankte. Umstritten war allerdings die vorangegangene Eckball-Entscheidung. Diesen gab Referee Alain Sadikovski nämlich nach einem Demir-Abschluss, den Lukas Gütlbauer im WAC-Tor noch mit den Fingerspitzen berührt haben soll – die TV-Bilder konnten es wohl nicht eindeutig auflösen. Auch der VAR griff nicht ein, hätte einen falsch gegebenen Corner korrigieren können, tat dies aber nicht. Dahl sah in der 43. Minute für eine Schwalbe im Strafraum Gelb – auch umstritten, der VAR bestätigte die Entscheidung aber.

Die Wolfsberger probierten dann im zweiten Durchgang noch einmal, in die Partie zurückzukommen, wurden beinahe dazu eingeladen. Der eingewechselte Horn spielte einen Rückpass zu Hedl, mit dem der Keeper nicht rechnete, er musste klären. Gleich danach vergab Verhounig den Sitzer, schloss aus elf Metern völlig frei stehend zu zentral ab, Hedl hielt (65.). Danach wurde die Partie ruppiger, zerfahrener. Rapid konterte, "Joker" Kara verpasste zunächst eine Viertelstunde vor dem Ende die Entscheidung (76.), besser machte es Dahl dann in der 82. Minute, er wurde ideal mit dem Stanglpass von Marco Tilio freigespielt.

red,Akt. 12.09.2026, 22:04, 12.09.2026, 21:21
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