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Dragovic: Rapid vor Derby wie "angeschlagener Boxer"

Am Sonntag ist es wieder soweit. Im 348. Wiener Derby zwischen Austria und Rapid geht es um die Vorherrschaft in Wien. Aleks Dragovic brennt darauf.
Sport Heute
15.02.2026, 07:30
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Die Austria geht mit einem Erfolgserlebnis in das Duell mit dem Stadtrivalen, gewann den Frühjahrs-Auftakt gegen Tabellenführer Red Bull Salzburg mit 2:0, feierte im "Boss-Mode", wie Coach Stephan Helm seinen Spielern vorgegeben hatte, erstmals seit 2014 in der Mozartstadt und zum ersten Mal seit Mai 2018 gegen die Bullen. Dem gegenüber taumeln die Hütteldorfer auch unter dem neuen Trainer Johannes Hoff Thorup noch durch das Frühjahr, sind in zwei Spielen sieglos.

Nicht nur deshalb ist die Brust von Austria-Abwehrchef Aleks Dragovic vor dem Duell mit dem Stadtrivalen am Sonntag (17 Uhr) besonders breit, gleichzeitig versuchte der Innenverteidiger, den Ball flach zu halten. "Derby ist Derby. Man muss aber aufpassen gegen einen angeschlagenen Boxer, gegen Rapid, die den Auftakt vermasselt haben. Wir kennen ihre Stärken und ihre Schwächen", meinte Dragovic.

"Wenn wir so ein Spiel abliefern, wie gegen Salzburg, dann bin ich guter Dinge, dass wir einen Sieg feiern können", ergänzte der routinierte Innenverteidiger. "Ein Derby spielt man nicht, ein Derby sollte man gewinnen. So gehe ich, so geht die ganze Mannschaft rein", ergänzte Dragovic durchaus kämpferisch. Die Formation und die Spielanlage – die Austria legte es in Salzburg betont kompakt in der Defensive an – sei da dann egal. Ähnlich abwartend wird es die Austria aber ohnehin nicht versuchen.

Helm sieht keinen Favoriten

"Wir haben den Sieg in Salzburg aufgearbeitet, auch Dinge, die wir nicht so gut gemacht haben. Wir hatten eine gute Trainingswoche. Wenn wir an unsere Leistungsgrenzen kommen, können wir jeden Gegner schlagen", meinte Coach Helm, der aus dem Vollen schöpfen kann. Der zuletzt gesperrte Philipp Wiesinger ist wieder mit von der Partie, genauso wie Kelvin Boateng nach der Geburt seines Kindes.

Die Austria rückte in der Tabelle durch den Sieg in Salzburg auf Rang vier vor, Rapid ist Sechster. Trotzdem sieht Helm die Veilchen nicht in der Favoritenrolle. "Derbys sind immer Spiele, die auf Augenhöhe stattfinden. Die Spieler können noch mehr aktivieren, man geht mit spezieller Motivation ran", so Helm, der sich auch freut, dass erstmals nach vier Derbys wieder Auswärtsfans dabei sind: "Das gehört dazu, eine sportliche Rivalität ist etwas Positives."

Anstoß am Sonntag ist um 17 Uhr.

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