Zielsprint entscheidet

Drama am Kopfstein-Pflaster! Pogacar erneut geschlagen

Tadej Pogacar muss weiter auf seinen Premierensieg bei Paris-Roubaix warten. Wie 2025 belegte der Rad-Superstar Rang zwei.
Sport Heute
12.04.2026, 17:02
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Tadej Pogacar hat seinen ersten Sieg bei Paris-Roubaix verpasst und in einem dramatischen Rennen durch die Hölle des Nordens wie im Vorjahr Platz zwei belegt. Der slowenische Superstar musste sich am Sonntag im Finale des legendären Kopfsteinklassikers über 258 Kilometer dem Belgier Wout van Aert geschlagen geben und muss weiter auf den letzten ihm noch fehlenden Titel bei den fünf Radsport-Monumenten warten.

In einem von vielen Defekten und wilden Wendungen geprägten Rennen unterlag der 27 Jahre alte Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) im berühmten Radstadion von Roubaix dem vier Jahre älteren van Aert (Visma-Lease a Bike), der sein zweites Monument nach Mailand-Sanremo 2019 gewann, im Zielsprint.

Auch Pogacar musste mehrmals nach Schäden sein Rad wechseln und aufholen, van Aert hatte zwischenzeitlich ebenfalls Materialprobleme.

Dritter wurde van Aerts Landsmann Jasper Stuyven (Soudal Quick-Step). Titelverteidiger Mathieu van der Poel (Niederlande/Alpecin-Premier Tech) kam nach drei (!) Rad-Wechsel auf Platz vier.

Damit bleiben die Belgier Eddy Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy die einzigen Fahrer, die sämtliche Monumente gewonnen haben. De Vlaeminck war vor 49 Jahren der letzte Fahrer, der seine Sammlung komplettierte.

Van der Poel war nach wiederholten Defekten weit zurückgefallen und kam trotz einer großen Aufholjagd nicht mehr ganz heran.

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