Die Kenianerin Jackline Chepngeno setzte sich am Sonntag beim Linz-Marathon in 2:26:01 Stunden vor ihrer Landsfrau Mary Munanu (2:26:59) durch. Der Sieg hätte deutlicher ausfallen sollen. Ein kurioser Zusammenstoß mit einem Streckenposten brachte Chepngeno kurz vor dem Zieleinlauf zu Sturz.
Der Vorfall ging glimpflich aus. Trotz großen Zeitverlusts änderte der Crash am Ausgang des Rennens nichts.
Auch aus österreichischer Sicht gab es eine starke, aber nicht perfekte Geschichte. Julia Mayer lief in 2:29:48 Stunden auf Rang drei und holte den Staatsmeistertitel, verpasste aber klar den anvisierten ÖLV-Rekord (2:26:08).
"Bis km 25 hab ich alles probiert, aber ich habe von Anfang an gemerkt, dass es nicht mein Tag ist heute. Es ist nicht so leicht von den Beinen gegangen wie sonst. Brutal wie das Rennen hinten raus noch geworden ist, aber dritter Platz ist dritter Platz. Unter 2:30 ist ein Schritt weiter und ich bin happy", sagte Mayer im ORF.
Bei den Männern siegte Abednego Cheruiyot in 2:08:53 Stunden. Bester Österreicher wurde Mario Bauernfeind als Achter (2:19:41) und Staatsmeister.