Ex-Supermodel Nadja Auermann feiert in der sechsten Folge von "Germany's Next Topmodel" ihr Debüt als Gastjurorin. Sie gibt offen zu, dass sie "sich ja ein bisschen geziert hat" – doch schnell wird klar, dass sie eigene Akzente setzt und ihre Meinung nicht immer mit der von Heidi Klum übereinstimmt.
Die Model-Mama nennt sie dennoch eine "absolute Spitzenexpertin" und würdigt ihre Karriere in den 1990er-Jahren, als Auermann für Topdesigner lief und auf mehr als 100 Magazin-Covern zu sehen war.
Schon beim ersten Fotoshooting setzt sich Auermann durch. Die Nachwuchsmodels posieren in Schwarz-Weiß-Motiven, die Engel und Dämonen darstellen. Hinter der Kamera leitet Armin Morbach, der schon in der ersten Staffel als Stylist tätig war. Bei Best-Ager-Kandidatin Bianca gehen die Meinungen auseinander: Auermann lobt: "Man sieht ihr Gesicht jetzt auch schön ohne die Haare", Klum findet es dagegen "nicht besonders spannend". Auermann gibt Tipps und erlaubt Bianca sogar, das Foto zu sehen.
"Normalerweise machen wir so was nicht, aber heute schon", lächelt die Model-Mama den Regelverstoß weg.
Heidi kritisiert Bianca, die keine weiteren Fotos machen möchte: "Also, ich hätte immer gesagt: 'Noch eine Runde!'" Die Kandidatin bricht daraufhin in Tränen aus: "Ich will gar nicht weinen, ich bin nur sehr enttäuscht von mir."
Emotional wird es beim Entscheidungs-Walk. Bei Vanessa zeigt sich die Unerfahrenheit: Sie stolpert auf dem Laufsteg, erklärt die schmerzhaften Blasen an den Füßen und Auermann betont: "Das ist essenziell für ein Model." Klum entscheidet schließlich gegen Vanessa: "Vanessa torkelt eher so, sie sieht aus, als hätte sie sich hierher verlaufen."
Bei Anika gehen die Meinungen erneut auseinander. Heidi bevorzugt die Kandidatin glatzköpfig, während Auermann ihre Perücken-Varianten lobt: "Aber ich finde sie auch sehr schön mit Haaren!" Letztlich hat Klum das letzte Wort.