Der schwere Sauna-Unfall im Dornbirner Stadtbad beschäftigt die Gerichte weiter. Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Vorfall, bei dem eine Frau lebensgefährliche Verletzungen erlitt, ist eine mögliche Einigung zwischen den Verfahrensparteien vorerst auf Eis gelegt.
Nach der jüngsten Verhandlung im Schadenersatzprozess war ein Vergleich noch nicht ausgeschlossen worden. Nun steht fest: Zunächst sollen mehrere medizinische Gutachten erstellt werden, bevor überhaupt weiter über eine Einigung gesprochen wird.
Dabei geht es um zentrale Fragen. Unter anderem soll geklärt werden, welche gesundheitlichen Folgen der Unfall für die Frau bis heute hat und wie stark ihre Arbeitsfähigkeit dadurch eingeschränkt ist, das schreibt der ORF.
Der Unfall ereignete sich Ende 2023 bei einem Sauna-Aufguss. Die Frau saß als Gast in der Sauna, als es bei einem Alkohol-Aufguss zu dem folgenschweren Vorfall kam. Sie erlitt lebensgefährliche Verbrennungen und fordert Schadenersatz.
Die Klage richtet sich gegen jenen Mann, der den Alkohol aufgegossen haben soll, gegen den Mann, der ihn mitgebracht haben soll, sowie gegen die Stadt Dornbirn als Eigentümerin der Betreibergesellschaft des Stadtbads.
Der nächste Verhandlungstermin ist für Mitte Juni angesetzt. Ob danach tatsächlich Vergleichsgespräche aufgenommen werden, ist derzeit offen.