Trainer unter Druck

Drama in Polen! ÖHB-Team verpasst die WM in Deutschland

Österreichs Handball-Herren verpassen die WM 2027 dramatisch. Nach dem 30:30 in Polen gerät nun auch Teamchef Iker Romero immer stärker unter Druck.
Sport Heute
17.05.2026, 16:45
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Österreich verpasst die WM! Nach der 25:26-Niederlage im Hinspiel in Graz kamen die ÖHB-Herren im Rückspiel in Polen nicht über ein 30:30 hinaus und müssen die Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland vor dem Fernseher verfolgen. Bester Werfer der Österreicher war Lukas Herburger mit sieben Treffern.

Trainer angezählt

Das Team von Trainer Iker Romero startete stark in die Partie und präsentierte sich im Gegensatz zum ersten Duell deutlich verbessert. Vor allem im Sechs-gegen-sechs-Angriff fand Österreich immer wieder Lösungen. Besonders Kreisläufer Herburger wurde mehrfach perfekt freigespielt und nutzte seine Chancen gegen Polens Keeper Milosz Walach konsequent. So ging Österreich mit einer Vier-Tore-Führung in die Halbzeitpause und durfte lange auf die Wende hoffen.

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Doch direkt nach Wiederbeginn verlor das ÖHB-Team den Rhythmus. Zwei unnötige Zeitstrafen brachten Polen rasch wieder heran. Romero reagierte früh mit einer Auszeit, verhindern konnte er den Einbruch aber nicht. Immer wieder scheiterten die Österreicher mit freien Würfen am eingewechselten polnischen Torhüter Marcel Jastrzębski. Zehn Minuten vor Schluss lag Österreich plötzlich mit zwei Treffern zurück. Die ÖHB-Herren kämpften sich zwar noch einmal zurück, kassierten mit der Schlusssirene aber den entscheidenden Ausgleich zum 30:30.

Damit ist das WM-Aus besiegelt und auch Trainer Iker Romero gerät immer stärker unter Druck. Der Spanier hatte das Team erst im Oktober von Ales Pajovic übernommen, schied bei der Europameisterschaft bereits in der Gruppenphase aus und verpasste nun auch die WM-Qualifikation gegen Polen. Vor allem die zahlreichen Umstellungen in der Defensive griffen zuletzt nicht. Wie es mit Romero weitergeht, bleibt vorerst offen.

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