Dramatische April-Prognose für Intensivstationen

Corona-Patient auf der Intensivstation eines Spitals. Die Kapazitätsgrenzen werden erreicht.
Corona-Patient auf der Intensivstation eines Spitals. Die Kapazitätsgrenzen werden erreicht.Anne-Christine Poujoulat / AFP / picturedesk.com
Bereits Mitte April wird mit fast 3.000 Corona-Patienten in Österreichs Krankenhäusern gerechnet.

Die österreichischen Behörden gehen von einem dramatischen Anstieg an Corona-Patienten auf den Intensivstationenaus. Auch auf der Normalstation soll nach "Heute"-Infos die 2.000er-Marke schon bald geknackt werden.

Dabei wird ein direkter Zusammenhang mit der Dominanz der britischen Virusvariante angenommen. Diese macht im Osten des Landes teilweise 90 Prozent aller Fälle aus. Im Westen sieht es etwas besser aus, trotzdem rechnet man mit steigenden Zahlen in allen Bundesländern.

Von 538 auf 670

Waren es am 30. März noch 538 Personen auf der Intensivstation, geht man bis 14. April von einem Anstieg auf 670 Betten aus. Doch das Personal arbeitet schon jetzt an der Belastungsgrenze. Genau ein Drittel der Intensivstationen wird dann mit Corona-Patienten belegt sein.

Aktuell sind bereits über 60 Prozent der COVID-Betten besetzt. Auch auf den Normalstationen geht man von einem Anstieg von 1.770 am 30. März auf 2.147 am 14. April aus. Der Prognoserahmen reicht hier allerdings bis zu 2.479.

Bei der Berechnung dieser Zahlen wurde sogar schon der bisherige Impffortschritt und die natürlich erworbene Immunität berücksichtigt. Die Lage bleibt also weiter angespannt.

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