Dreckslacke-Posting ärgert jetzt die Linzer SPÖ

Weil Lorenz Potocnik den Pichlinger See als "Dreckslacke" bezeichnet hat, wütet die SPÖ.
Weil Lorenz Potocnik den Pichlinger See als "Dreckslacke" bezeichnet hat, wütet die SPÖ.Bild: Screenshot Facebook
Der Pichlinger See und das geplante LASK-Stadion sorgen weiter für Wirbel. SPÖ und Neos-Klubchef Lorenz Potocnik liefern sich ein sommerliches Scharmützel.
Dass Politiker mitunter im trüben Wasser fischen, ist bekannt. Dass dies allerdings für politische Turbulenzen sorgt, ist dann doch neu.

In Linz aber ist genau das nun passiert. Hintergrund: Die (eigentlich entbehrliche) Diskussion, wer denn nun das LASK-Stadion neben dem Pichlinger See verhindert hat.

Das reklamiert ja bekanntermaßen die SPÖ und Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) für sich. Schickt entsprechende Postkarten aus und plakatiert in Ebelsberg und Pichling ("Heute" berichtete). Das wiederum sorgte für Kritik, vor allem von der Plattform "Rettet den Pichlinger See".

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Einer der dort fleißig mitgearbeitet hat, ist Lorenz Potocnik. Und der Klubchef der Neos im Linzer Gemeinderat bekommt nun sein Fett weg – von der SPÖ.

Selbstinszenierung und Täuschung



In einer Presseaussendung wirft ihm die SPÖ "Selbstinszenierung und Täuschung der Bürgerinnen und Bürger" vor. Der Grund: In einem Facebook-Posting vom 3. Juli hatte Potocnik den Pichlinger See als "Dreckslacke" bezeichnet.

Der Neos-Politiker will das ironisch gemeint haben, kontert seinerseits. "Ich weiß, das ist schwer zu entschuldigen, aber ich schwöre es euch bei meiner Mama, es war ein Spaß! Wirklich", schreibt er auf Facebook.

Man darf gespannt sein auf den nächsten Akt im Linzer Sommertheater rund um den Pichlinger See.





(gs)

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