Wird es oscarverdächtig?

Drehstart für den neuen "Star Trek"-Film

Erstmals seit acht Jahren wir ab jetzt ein neuer "Star Trek"-Film gedreht. Aber es ist nicht der, auf den die Fans schon so lange warten…

Fabian J. Holzer
Drehstart für den neuen "Star Trek"-Film
Drehstart für "Star Trek: Section 31" mit Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh
Paramount

"Gemischte Signale" nennt man das, was uns gerade alles aus dem "Star Trek"-Universum erreicht. Denn in den letzten Wochen und Monaten wurden gleich mehrere neue Film-Projekte angekündigt. Aber das, auf das sie Fans am sehnlichsten warten, ist hier noch gar nicht dabei. Konkret wünschen sich die Fans einen Nachfolger des 2016-er Films "Star Trek: Beyond". Dieser hatte ab der Kinokassa mit 344 Millionen Dollar Einspielergebnis  - dem Doppelten der Produktionskosten - ganz ordentlich performt, wurde aber im Vergleich zu den Cashcows von Marvel aber fast schon als Flop gerechnet. Seither wurde zwar viel über "Star Trek 4", wieder mit Chris Pine als James T. Kirk und Zachary Quinto als Spock geredet, entschieden wurde aber nichts. In Planung ist jetzt aber ein ganz neuer Film, von dem Paramount verraten hat, dass dieser ganz zu Beginn der Zeitlinie der Franchise spielen soll. Und außerdem ist gerade von einem letzten Film mit Sir Patrick Stewart, also einem filmischen Abschluss von "Star Trek: Picard" die Rede. Aber für einen neuen Film ist jetzt tatsächlich die erste Klappe gefallen…  

Alles, was man über die mysteriöse "Section 31" bei "Star Trek" wissen sollte:

Ursprünglich war "Star Trek: Section 31" als eigene Serie geplant und es wäre nicht der erste erfolgreiche Serien-Spin-Off von "Star Trek: Discovery". Bereits das grandiose und immens erfolgreiche "Star Trek: Strange New Worlds" dreht sich um Figuren, die bei "Discovery" eingeführt worden sind. Hauptfigur ist Michelle Yeoh, die 2023 den Oscar als beste Hauptdarstellerin in "Everything, Everywhere All At Once" gewonnen hat. Und trotzt dieses Oscars ist "Star Trek" für das ehemalige Bondgirl eine Herzensangelegenheit geblieben. Denn die "Star Trek"-Produzenten haben der malaiischen Schauspielerin mit chinesischen Wurzeln 2016 mit ihrer Rolle von Captain Philippa Georgiou zu einem fulminanten Comeback verholfen, ohne den sie auch niemals zu Oscar-Ehren gekommen wäre.  

Michelle Yeoh als "gute" Philippa Georgiou in der ersten Staffel von "Star Trek: Discovery" (2017)
Michelle Yeoh als "gute" Philippa Georgiou in der ersten Staffel von "Star Trek: Discovery" (2017)
IMAGO/Album

Die Figur von Michelle Yeoh, Philippa Georgiou wurde eigentlich schon in der ersten Staffel von "Star Trek: Discovery" getötet, doch spielt in der Serie auch ein Paralleluniversum, das "Spiegeluniversum" genannt wird, eine größere Rolle. Und in diesem gibt es von jedem existierenden Wesen eine zweite Version. Im Fall der eigentlich toten und sehr liebenswerten Kapitänin ist das die äußerst brutale Bösewichtin Kaiserin Georgiou, die vom Spiegeluniversum in "unseres" geholt wird und sich als am Ende vielschichtige, loyale und doch auch liebenswürdige Figur entpuppt. Im Lauf der dritten Staffel der Serie, die 2024 mit einer fünften Staffel enden wird, übernahm Kaiserin Georgiou die Führung von "Section 31", einem bereits 1998 in "Star Trek: Deep Space Nine" eingeführten militärischen Geheimdienst der Vereinten Föderation der Planeten.   

Eine Weiterführung von Georgious Geschichte wurde bereits 2019 beschlossen und aus dem Serienprojekt wurde schnell ein Film. Aber Corona und später Yeohs immer zahlreichere Mammut-Projekte wie Marvels "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" oder "The Witcher: Blood Origin" und nicht zuletzt "Everything Everywhere All at Once" verhinderten eine schnelle Weiterentwicklung. Das liegt aber in der Vergangenheit, seit wenigen Tagen wird "Star Trek: Section 31" jetzt tatsächlich im kanadischen Toronto gedreht. Erstmals in der 59-jährigen Geschichte von "Star Trek" und in den 45 Jahren seit dem ersten Kinofilm wird jetzt aber ein Spielfilm nicht für das Kino produziert, sondern soll vorerst exklusiv auf Paramount+ laufen. Das dürfte aber wahre Trekkies kaum verärgern, weil die meisten die Heimat-Streaming-Plattform von "Star Trek" ohnehin abonnieren. Über die Inhalte des Films ist nur bekannt, dass sich die geläuterte Kaiserin ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, um die Föderation zu schützen. Gedreht wird in Kanada geplanterweise noch bis zum 13. März, damit der Film noch 2024 am Streamer laufen kann.   

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