Lange Haftstrafe nach Messer-Angriff in Linz

Mit einem Freund (24) soll ein 16-Jähriger einen Mann überfallen und auf ihn eingestochen haben. Das Duo wurde zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Auslöser der brutalen Attacke dürften Drogen gewesen sein. Wie die Staatsanwaltschaft Linz berichtet, war den beschuldigten Asylwerbern aus Afghanistan aufgefallen, dass das spätere Opfer (21) Crystal Meth bei sich hatte.

Als sie den 21-Jährigen in seinem Auto, dass er in der nähe des Schillerparks geparkt hatte, sitzen sahen, soll ihn das Duo angegriffen haben. Laut Anklageschrift rissen sie die Türen auf, bedrohten den Insassen. Der Jüngere habe daraufhin zwei Mal auf das Opfer eingestochen. Danach seien sie mit den Drogen sowie 50 Euro Bargeld davongelaufen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 25. Juli letzten Jahres.

Nur unweit des Tatortes kam es dann laut Anklage rund ein Monat später am Hauptbahnhof erneut zu einem Zwischenfall mit dem 16-Jährigen. Dort soll er einem 28-Jährigen Stichverletzungen im Bauch zugefügt haben.

Die Übergriffe waren Teil einer blutigen Gewaltserie vergangenen Sommer in der Linzer City. Dabei wurden sieben Personen zum Teil schwer verletzt (wir berichteten).

Des weiteren haben er und sein Komplize laut Staatsanwalt Crystal Meth weiterverkauft.

Am Mittwoch wurden die beiden wegen schweren Raubs sowie absichtlich schwerer Körperverletzung zu längeren Haftstrafen verurteilt. Der Jüngere muss drei Jahre ins Gefängnis. Zusätzlich muss er weitere 16 Monate aus einer einschlägigen Vorverurteilung verbüßen. Der Mittäter bekam fünf Jahre unbedingte Haft aufgebrummt. Dazu kommen weitere sieben Monate aus einer Vorverurteilung. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

(mip)

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