Drei Jahre Jugendhaft für Tod von Tugce Albayrak

Drei Jahre Haft nach dem Jugendstrafrecht - so lautet das Urteil im Prozess um den Tod der 22-jährigen Tugce Albayrak in Darmstadt. Die Studentin war mit Jugendlichen vor einem Fast-Food-Lokal aneinandergeraten. Wegen eines Faustschlages stürzte sie unglücklich und starb nach mehreren Wochen im Koma. Sie wurde zum Symbol für Zivilcourage.
Drei Jahre Haft nach dem Jugendstrafrecht - so lautet das Urteil im in Darmstadt. Die Studentin war mit Jugendlichen vor einem Fast-Food-Lokal aneinandergeraten. Wegen eines Faustschlages stürzte sie unglücklich und starb nach mehreren Wochen im Koma. Sie wurde zum Symbol für Zivilcourage.

Der Fall der 22-jährigen Studentin Tugce Albayrak bewegt Deutschland. Die junge Frau legte sich mit Jugendlichen an, die zuvor Mädchen auf der Toilette belästigt hatten. Bei der Auseinandersetzung verpasste ihr der 18-jährige Sanel M. einen Faustschlag, sie stürzte und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. nach Wochen im Koma starb sie an den schweren Verletzungen.

Der Tod der Studentin führte in Deutschland zu einer Diskussion über Zivilcourage. Entsprechend groß war auch das Medieninteresse am Prozess. Sanel M. gestand, Tugce den tödlichen Schlag verpasst zu haben. Er sei aber kein brutaler Totschläger, so sein Verteidiger. Vielmehr handle es sich um einen Unfall nach einem eskalierten Wortgefecht gehandelt. Vor dem tödlichen Schlag hatten sich , wie mehrere Zeugen aussagten.

Die Staatsanwaltschaft forderte drei Jahre und drei Monate, die Verteidigung ein Jahr auf Bewährung. Im Laufe des Verfahrens wurden am Landgericht Darmstadt mehr als 60 Zeugen einvernommen, darunter auch Freundinnen von Tugce sowie Freunde des Angeklagten. Bereits vor dem Urteil war es im Landgericht Darmstadt zu Tumulten gekommen.

 
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