Drei Kaninchen-Babys vor dem Tod gerettet

Drei Wildkaninchen wurden in ihrem Bau verschüttet.
Drei Wildkaninchen wurden in ihrem Bau verschüttet.Bild: Vier Pfoten
Glück im Unglück hatten drei Wildkaninchen-Babys: Ihre Wurfhöhle stürzte ein und die Erde begrub sie. Sie wurden gerettet und werden aufgepäppelt.
Sie sind erst ein paar Wochen alt und mussten schon einiges mitmachen: Die drei Wildkaninchen-Babys mussten aus ihrer Wurfhöhle im Marchfeld geborgen werden. Eine Frau, die im Garten der Werkstätte Baumgarten der "Lebenshilfe Niederösterreich" zu Besuch war, war mit dem Fuß in einen Kaninchenbau eingebrochen. Dabei stürzte die Wurfhöhle der Babys ein und begrub die Kleinen mit Erdmassen.



Gut aufgehoben in Haringsee

„Da der Bau zerstört war, mussten die Jungen evakuiert werden und konnten auch nicht mehr zurückgesetzt werden. Damit handelt es sich um einen der wenigen Fälle, in denen das Retten eines Jungtieres richtig und wichtig ist", sagt Brigitte Kopetzky von Vier Pfoten. Jetzt werden die süßen Kleinen in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) aufgezogen.

Vier Pfoten mahnt: Nicht jedes Wildtier braucht menschliche Hilfe.
Vier Pfoten rät generell jedem, der ein vermeintlich verlassenes Jungtier findet, die Sachlage vor Ort unbedingt telefonisch mit einer kompetenten Wildtierstation wie der EGS zu besprechen. Damit kann womöglich verhindert werden, dass es grundlos der Mutter weggenommen wird, so Kopetzky.

Ein Jungtier braucht ausschließlich dann menschliche Hilfe, wenn

die Mutter nachweislich verunglückt ist.
das Jungtier sichtbar verletzt ist. das Jungtier an einer gefährlichen Stelle – zum Beispiel einer Straße – sitzt und es keine Möglichkeit gibt, das Kleine an einen sicheren Ort in der Nähe zu setzen.
es sich um einen noch kleinen Nestling handelt, also einen wenige Tage alten Jungvogel.


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