Drei Minuten zu spät! Alaba musste im Flieger schlafen

David Alaba
David Alabaimago
Die Bayern schäumen vor Wut! Der Flieger zur Klub-WM durfte nicht abheben, die Stars mussten im Flugzeug übernachten.

Der Flug von Berlin zur Klub-WM nach Doha war am Freitagabend für 23.20 Uhr angesetzt worden. Dafür hatte die deutsche Bundesliga das Duell gegen die Berliner Hertha (1:0) von 20:30 Uhr auf 20 Uhr vorverlegt. Trotzdem konnten die Münchner den Flug nicht wie geplant antreten.

Dem deutschen Rekordmeister war die Starterlaubnis verweigert worden. Der Grund dafür ist ein Nachtflugverbot, das ab Mitternacht rund um den Flughafen Berlin-Brandenburg gilt. Die Maschine hatte vor dem Start enteist werden müssen, verpasste die Startzeit von 23.59 Uhr. Laut den Bayern soll es sich um 30 Sekunden Verspätung gehandelt haben.

"Wir fühlen uns von den zuständigen Stellen bei der brandenburgischen Politik total verarscht. Die Verantwortlichen wissen gar nicht, was sie unserer Mannschaft damit angetan haben", polterte Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in der "Bild".

Jetzt klärt das Infrastrukturministerium auf: "Die Bitte um Startfreigabe langte um 0:03 Uhr ein, daher wurde der Takeoff verweigert."

Die Bayern-Stars mussten im Flugzeug übernachten. Erst mit siebenstündiger Verspätung hob die Maschine schließlich ab. Nicht allerdings nach Katar, sondern zurück nach München, wo die Crew getauscht werden musste. Erst um 9:15 Uhr erfolgte dann der Start Richtung Doha.

In Katar peilen die Bayern den sechsten Titel in nur einem Jahr an. Am Montag geht es im Halbfinale gegen den afrikanischen Champions-League-Sieger Al Ahly aus Ägypten. Ob die verspätete Anreise - Stichwort Hygieneprotokoll der FIFA - Auswirkungen hat, ist offen.

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