In Graz wurden drei neue Regenbogen-Zebrastreifen installiert, um die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LGBTQIA+-Community im öffentlichen Raum zu stärken.
Die farbenfrohen Schutzwege befinden sich vor der Karl-Franzens-Universität, der Pädagogischen Hochschule am Hasnerplatz und dem Kunsthaus Graz.
Mit dieser Initiative möchte die Stadt Graz nicht nur während des Pride Month, sondern das ganze Jahr über ein deutliches Zeichen für Offenheit und Respekt setzen. Besonders die Standorte vor Bildungseinrichtungen und einem bedeutenden Kulturhaus sollen im Alltag Aufmerksamkeit schaffen.
Wie "5min" berichtet, sind die neuen Zebrastreifen in der Halbärthgasse vor der Karl-Franzens-Universität und in der Theodor-Körner-Straße bei der Bim-Station Hasnerplatz vor der Pädagogischen Hochschule zu finden. Der bestehende Regenbogen-Zebrastreifen vor dem Kunsthaus wurde zudem erneuert.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) betont die Signalwirkung der bunten Zebrastreifen: „Graz ist bunt, und das soll auch so bleiben. Regenbogen-Zebrastreifen sind mehr als Farbe auf der Straße. Sie zeigen, dass Vielfalt zur Stadt gehört und dass alle Menschen hier ihren Platz haben. Gerade in einer Zeit, in der queere Menschen vielerorts wieder verstärkt Anfeindungen erleben, ist es wichtig, Haltung zu zeigen.“
Auch SPÖ-Gemeinderätin Anna Robosch sieht in den neuen Schutzwegen ein klares Bekenntnis: „Graz liebt dich und unterstützt dich, egal wen du liebst. Alle Menschen sollen sich hier sicher, akzeptiert und willkommen fühlen.“
Die Vorsitzenden der ÖH Uni Graz, Ida Edlinger-Pammer, Mary Weitzer und Valentina Simschitz, begrüßen die Maßnahme und freuen sich, „gemeinsam mit der Stadt Graz ein Zeichen für mehr Vielfalt und ein gelebtes Miteinander zu setzen.“
Auch Gemeinderätin Anna Slama (Grüne) berichtet von positiven Reaktionen: „Schon während der Regenbogen-Zebrastreifen gemalt wurde, haben wir viele positive Rückmeldungen bekommen. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude so ein Zeichen der Vielfalt auslösen kann.“