Dreifach-Mord: Mutter studierte an der Boku

Am Samstag kam es zur schrecklichen Tat: Dringend tatverdächtig: Die eigene Mutter.
Am Samstag kam es zur schrecklichen Tat: Dringend tatverdächtig: Die eigene Mutter.privat
Jene Frau, die im Verdacht steht, ihre drei Kinder getötet zu haben, lebt seit 17 Jahren in Österreich. Ihre Einvernahme gestaltet sich schwierig.

"Ich habe sie getötet", soll die 31-jährige Mutter von drei Kindern gesagt haben, als sie am Samstagmorgen den Notruf wählte und der Polizei die Schreckenstat schilderte. Die Frau gilt als dringend tatverdächtig, für sie gilt aber klarerweise dennoch die Unschuldsvermutung. Was man bislang über sie weiß:

Die 31-Jährige stammt aus Butwal in Nepal und lebte zusammen mit ihrem Mann, ebenfalls ein Nepalese, seit 17 Jahren in Österreich. Zusammen hatte das Paar drei Kinder, zwei Töchter und einen Son. Diese waren auch der Grund, warum die Familie vor drei Jahren eine größere Wohnung in Wien-Donaustadt zugewiesen bekam. Schon davor lebte die Familie im 22. Wiener Gemeindebezirk. Ihre Ausbildung absolvierte sie in Österreich. So ist bislang etwa gesichert, dass sie an der Boku in Wien studierte. 

Einvernahme mit Dolmetsch

Zur Stunde wird die Mutter der drei Kinder (acht Monate, drei und neun Jahre) von der Mordgruppe der Kriminalpolizei einvernommen. Diese Einvernahme gestaltet sich jedoch als schwierig. Denn obwohl die Frau seit mehreren Jahren in Österreich lebt, musste ein Dolmetscher für die Befragung herangezogen werden. 

Klar ist: Die Ermittler werden wohl ein psychiatrisches Gutachten eines Sachverständigen einholen. Sollte dabei eine psychische Erkrankung diagnostiziert werden, kann sie im Zuge eines Gerichtsverfahrens von den Geschworenen in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden. 

Alle Informationen zur Schreckenstat

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