Ashley K. wurde am 14. April in Godley, Texas, wegen organisierter Kriminalität verhaftet. Die Ermittlungen sollen Beweise zutage gefördert haben, die sie mit einem Sex-Ring in Verbindung bringen, der bislang allein ihrem Mann Michael zugeschrieben worden war.
Ein sogenanntes Wegwerf-Handy der Texanerin soll die Kontaktdaten zahlreicher Kunden enthalten haben, die offenbar seit rund zehn Jahren bezahlte Treffen buchten. Unter den mutmaßlichen Kunden befinden sich auch lokale Polizisten.
Wie dailystar.co.uk unter Berufung auf die Daily Mail berichtet, soll der ehemalige Polizeichef Matthew Cantrell Beweismaterial gesammelt haben, um Gegner möglicherweise zu erpressen. Er habe angegeben, dass Ashley rund 1.000 Dollar pro Stunde verlangt habe.
Vor ihrer Verhaftung wies K. alle Anschuldigungen gegen sich und ihren Mann zurück. Sie sagte: "Er ist ein großartiger Ehemann, ein toller Vater meiner drei Kinder, und ich glaube an das Justizsystem. Ich bin absolut kein Opfer meines Mannes oder von irgendjemand anderem."
Zudem bestritt sie, dass es einen Prostitutionsring gegeben habe, und fügte hinzu, dass "zwei einvernehmliche Erwachsene tun dürfen sollten, was immer sie wollen".
K. wurde bereits 2012 und 2016 wegen Prostitution verurteilt. Infolge dieser Verurteilungen wurde sie aus dem örtlichen Schulbezirkskomitee entfernt. Sie befindet sich derzeit gegen eine Kaution von 20.000 Dollar in Haft. Ihr Mann muss 450.000 Dollar hinterlegen.