Nach einem tödlichen Raubüberfall auf einen 93-jährigen Mann in Köln haben die Ermittler jetzt einen dritten Verdächtigen geschnappt. Der 36-Jährige wurde in Salzburg festgenommen, wie die Polizei Köln am Mittwoch bekannt gab. Die Staatsanwaltschaft hat seine Auslieferung beantragt.
Das Opfer, ein 93-jähriger Mann, wurde am 10. Mai tot in seinem Bungalow gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter zwischen dem 8. und 10. Mai in das Haus im Stadtteil Neubrück eingedrungen sind und den Mann attackiert haben. Danach sind sie mit ihrer Beute geflüchtet.
Schon am Dienstag haben die Ermittler zwei Verdächtige festgenommen – einen 30-Jährigen und einen 59-Jährigen. Sie konnten durch Spuren am Tatort überführt werden. Gegen die beiden wird wegen Mordes ermittelt. Der dritte Verdächtige war zunächst auf der Flucht. Nach einem Fahndungsaufruf gab es Hinweise, dass er sich in Österreich aufhält.
Die Leiche des 93-Jährigen wies laut Polizei Verletzungen auf, die auf "massive Gewalteinwirkung" hindeuten. Eine Obduktion hat ergeben, dass der Mann an den schweren Verletzungen gestorben ist.