Skandal in Wien-Neubau

Drogen-Deal neben Kleinkindern! Anrainer schlagen Alarm

Eine Leserin berichtet "Heute" von einer unglaublichen Szene in Wien-Neubau: Neben einer Kinderkrippe sollen Dealer offen ihre Ware abgewogen haben.
Christoph Weichsler
16.03.2026, 05:30
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Eltern bringen ihre Kleinkinder in die Betreuung – Rucksack auf, schnell noch ein Abschiedskuss. Doch nur wenige Meter daneben soll sich in der Bernardgasse in Wien-Neubau eine völlig andere Szene abgespielt haben.

Eine Leserin meldete sich bei "Heute" und schilderte, was sie beobachtet haben will: Zwei Männer stehen neben einer Parkbank auf dem Gehsteig. Einer hält offenbar Ausschau, der andere hantiert mit einer kleinen Waage und mehreren Päckchen. Laut der Beobachterin wurde dort ganz offen Ware abgewogen und gegen Geld getauscht – mitten am Tag.

"Ich dachte zuerst, ich sehe falsch"

Die Wienerin Clara M. (28, Name geändert) wohnt in der Gegend und sagt gegenüber "Heute", dass sie den Vorfall selbst beobachtet habe. "Ich habe zuerst gedacht, ich sehe falsch. Eltern gehen mit ihren Kindern in die Krippe – und daneben wird einfach mit Drogen gedealt", erzählt die Büroangestellte.

Besonders schockiert habe sie die Nähe zur Betreuungseinrichtung. "Die Kinder laufen dort vorbei. Eltern stehen mit Kinderwagen dort. Und ein paar Meter daneben wird Ware abgewogen."

Wohngebiet erst kürzlich umgestaltet

Das eigentlich ruhige Wohngebiet wurde erst vor kurzem neu gestaltet: Grünflächen, Sitzbänke und kleine Aufenthaltsbereiche sollten den Platz für Anrainer aufwerten. Doch laut einer Leserin, die sich bei "Heute" meldete, wird der Bereich inzwischen immer wieder von Dealern und Obdachlosen genutzt. "Dort wird gedealt, und manchmal schlafen sogar Menschen auf den Bänken – direkt vor der Kinderkrippe", berichtet sie.

"Als wäre es das Normalste der Welt"

Laut der 28-Jährigen soll sich die Szene völlig offen abgespielt haben. "Die haben überhaupt nicht versucht, sich zu verstecken", berichtet sie gegenüber "Heute". "Einer schaut herum, der andere wiegt die Ware ab – als wäre das das Normalste der Welt."

Gerade deshalb habe sie sich entschlossen, ihre Beobachtung zu melden. "Dass so etwas direkt neben einer Kinderkrippe passiert, macht mich wirklich wütend." Dass sich der mutmaßliche Drogen-Deal ausgerechnet im Bezirk Neubau abgespielt haben soll, sorgt bei der Anrainerin zusätzlich für Unverständnis. "Viele glauben, solche Szenen gibt es nur in klassischen Problemgegenden", sagt Clara M. "Aber hier passiert das mitten im Bobo-Wohnbezirk."

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