In der Nacht auf Montag sorgte Capital Bra (31), bürgerlich Vladislav Balovatsky, mit einem verstörenden Video für Aufsehen. Darin filmte er sich selbst im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus.
Laut "Bild" begann die Eskalation bereits am Sonntagabend nach einem anstrengenden Wochenende. In den frühen Morgenstunden, gegen 1.30 Uhr, wurde der Rapper offenbar völlig orientierungslos auf einer Straße in Kleinmachnow bei Berlin gesehen. Dort soll er vor dem Haus seiner Mutter umhergeirrt sein.
Trotz seines Zustands gelang es ihm noch, selbst den Notruf zu wählen. Als die Rettungskräfte eintrafen, war die Situation ernst: Capital Bra wirkte stark verstört und bat wiederholt um Hilfe. Eigenen Angaben zufolge hatte er einen gefährlichen Mix aus Xanax, Tilidin und Kokain konsumiert. Eine Behandlung vor Ort reichte nicht aus, weshalb ihn die Sanitäter ins Helios-Klinikum Berlin-Zehlendorf brachten.
Von dort aus schickte er seinem Manager Drilon noch seinen Live-Standort. Dieser eilte sofort zu ihm. "Sie haben ihm einen Zugang gelegt und aufgepäppelt", schildert Drilon gegenüber "Bild". Gegen 4 Uhr morgens gab es dann vorsichtige Entwarnung: Es bestand keine akute Lebensgefahr. Der Rapper konnte die Klinik wenig später gemeinsam mit seinem Manager wieder verlassen.
Doch statt sich vollständig auszuruhen, meldete sich Capital Bra erneut selbst zu Wort. In einem weiteren Video erklärte er seinen Fans die Ereignisse der Nacht, gab den Drogenkonsum zu und sprach, offensichtlich noch angeschlagen, von "Unterkühlung".
Hintergrund der Eskalation dürften mehrere Auftritte gewesen sein. Laut seinem Manager hatte der Musiker zuvor unter anderem in Wiesbaden gespielt. "Er hat bei der einen Show etwas genommen und dann in Berlin weiter konsumiert. Irgendwann hat er dann offenbar eine Panikattacke bekommen. Dazu kam dann noch der Absturz vom Kokain. Er rief den Rettungswagen."
Die Sorge im Umfeld des Rappers ist groß. "Ich bin sein engster Freund und Geschäftspartner, klar, macht man sich da Sorgen. Vor allem, wenn der Arzt sagt, dass sein Leben bald vorbei sein kann, wenn er nicht aufhört! Das habe ich ihm bei der Rückfahrt vom Krankenhaus nach Hause sehr klar und deutlich gesagt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er das dieses Mal auch verstanden hat", so Drilon.
Aktuell soll es dem Musiker wieder besser gehen. Er ist zu Hause, ruht sich aus und erholt sich von den Ereignissen der Nacht. Ob der Musiker nun professionelle Hilfe annimmt, ist allerdings unklar.
Eine Entzugsklinik steht aktuell offenbar nicht zur Debatte. "Nein, er würde es wieder abbrechen. Die Hoffnung liegt jetzt allein bei ihm: Er muss es wirklich wollen", erklärt sein Manager.