Der mexikanische Drogenboss "El Chapo", der dem Republikaner Donald Trump mit dem Tod drohte, ist gefasst. "Wir haben ihn" schrieb der mexikanische Präsident auf Twitter. Nun wurden Details über den Grund der Festnahme bekannt. Offenbar wollte der Gangster einen Film über sich drehen, dabei dürfte es zur Verhaftung gekommen sein.
Der mexikanische Drogenboss "El Chapo", der dem Republikaner Donald Trump mit dem Tod drohte, ist gefasst. "Wir haben ihn" schrieb der mexikanische Präsident auf Twitter. Nun wurden Details über den Grund der Festnahme bekannt. Offenbar wollte der Gangster einen Film über sich drehen, dabei dürfte es zur Verhaftung gekommen sein.
Der Mexikaner wollte sein spektakuläres Leben offenbar verfilmen lassen. Dafür hatte er Kontakt zu Schauspielern und Produzenten aufgenommen, die bereit dazu wäre ihn bei seinem Projekt zu unterstützen. Um welche Personen es sich genau handelte wurde von Generalstaatsanwältin Arely Gómez nicht verraten, ebenso schwieg sie wer "El Chapo" schlussendlich verpfiffen hatte.
Festnahme am Freitag
Joaquin Guzman, der auch "El Chapo" genannt wird, war am 11. Juli aus seiner Haft geflohen und seitdem untergetaucht. Am Freitagabend (MESZ) meldete sich dann der mexikanischer Präsident Enrique Pena Nieot über Twitter zu Wort. "Wir haben ihn" schrieb er in dem Kurznachrichtendienst.
Misión cumplida: lo tenemos. Quiero informar a los mexicanos que Joaquín Guzmán Loera ha sido detenido.
— Enrique Peña Nieto (@EPN)
Die USA ist erfreut. "Die DEA ist sehr erfreut über die Festnahme von Chapo Guzman. Wir gratulieren der mexikanischen Regierung und verneigen uns vor dem Mut, der zu seiner Festnahme beigetragen hat", schrieb die US-Anti-Drogen-Behörde DEA auf Twitter. Guzman droht nun die Auslieferung in die USA, wo mehrere Haftbefehle gegen ihn vorliegen. Ein entsprechender Antrag wurde bereits eingereicht.
"El Chapo" gilt als einer der gefährlichsten Drogenbosse der Welt. Er war Chef des Sinaloa-Kartells und kontrollierte große Teile des mittelamerikanischen Drogenhandels.
Nach der Flucht im Juli nahmen die Behörden bereits mehr als ein Dutzend Verdächtige fest, die ihm beim Ausbruch geholfen haben sollen.