Dohnenpiloten müssen sich bald mit neuen Sicherheitsauflagen auseinander setzen, auf die sich die Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament am Donnerstag geeinigt haben.
Dabei wird nicht die gesamte Zuständigkeit an die Europäische Union abgegeben. "Europa regelt die Zulassung und die nötigen technischen Voraussetzungen für Drohnen. Länder und Regionen legen fest, wann, wo, wie und zu welchem Zweck Drohnen fliegen dürfen", erklärt Claudia Schmidt, ÖVP-Verkehrssprecherin im EU-Parlament, in einer Aussendung.
"Nummerntafel"
Drohnen, die mehr als 250 Gramm wiegen, müssen künftig formell zugelassen werden und erhalten eine Art "digitale Nummerntafel". Ihre Piloten benötigen eine Zulassung. So kann die Polizei den Besitzer der Drohne per App identifizieren. Sie sieht auf einen Blick den Typ und die zugelassenen Verwendungsmöglichkeiten der Drohne sowie die Zertifizierung des Piloten.
Virtuelle Barrieren
Zusätzlich sollen alle Drohnen mit einem Geofencing-Chip ausgestattet werden, der verhindert, dass der Flugkörper in einen Bereich einfliegen kann, in dem ein Flugverbot gilt. Wo diese Flugverbote gelten, entscheiden die Bundesländer, Regionen Städte und Gemeinden.
Bevor die neuen EU-Regeln für Drohnen in Kraft treten können, müssen sie noch formell von den Mitgliedstaaten und dem Europaparlament bestätigt werden.
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(red)