Massiver Drohnenangriff

Russen nutzen Schwachstelle: Mindestens 15 Tote in Kiew

Bei einem massiven Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew sind in der Nacht mindestens 15 Zivilisten ums Leben gekommen.
Newsdesk Heute
20.08.2026, 15:17
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In der Nacht auf Donnerstag hat die russische Armee die ukrainische Hauptstadt erneut mit einem Großangriff überzogen.

Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko kamen dabei mindestens 15 Zivilisten ums Leben.

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Moskau setzte insgesamt 168 Drohnen sowie Dutzende Raketen ein, darunter Marschflugkörper, ballistische Raketen und Hyperschallwaffen. Mehrere Wohnhäuser wurden getroffen, auch ein Kinderkrankenhaus war betroffen.

Luftabwehr ohne Chance gegen ballistische Raketen

Wie die "Bild" berichtet, hat sich die Zahl der Todesopfer im Vergleich zu ersten Meldungen mindestens verdoppelt. Zunächst war von etwa einem Dutzend Toten die Rede gewesen.

Mehrere Wohnhäuser wurden beim Drohnenangriff getroffen, auch ein Kinderkrankenhaus war betroffen.
REUTERS/Anatolii Stepanov

Russland nutzt den Mangel an Flugabwehrraketen in der Ukraine aus und setzt bei den Luftschlägen verstärkt ballistische Raketen ein.

Die ukrainische Luftverteidigung konnte zwar 145 Drohnen und die meisten Marschflugkörper abfangen, gegen die ballistischen Raketen hatte sie jedoch keine Chance: Keine einzige wurde abgeschossen.

Den Ukrainern stehen seit Monaten nicht mehr ausreichend Abwehrraketen zur Verfügung. Der Weltmarkt für Luftabwehrwaffen ist durch den Krieg im Nahen Osten stark ausgedünnt. Viele Bewohner der Hauptstadt verbrachten die Nacht in den U-Bahn-Stationen.

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