Vor dem entscheidenden WM-Gruppenspiel Österreichs gegen Algerien sind die letzten offenen Fragen in den Parallelgruppen geklärt. Die Demokratische Republik Kongo sorgte mit einem 3:1 gegen Usbekistan für Geschichte und zog erstmals ins WM-Sechzehntelfinale ein. Damit sicherten sich die Afrikaner mit vier Punkten einen Platz unter den acht besten Gruppendritten – und nahmen Österreich im Falle einer Niederlage die letzte Hintertür.
Die Kongolesen gerieten durch einen frühen Treffer von Eldor Schomurodow zunächst in Rückstand, drehten die Partie nach der Pause aber eindrucksvoll. Yoane Wissa verwandelte zunächst einen Elfmeter zum Ausgleich und traf in der Nachspielzeit auch zum Endstand, dazwischen sorgte Joker Fiston Mayele für die Führung. Für den ehemaligen WM-Teilnehmer Zaire ist es der erste Sieg und erstmals der Einzug in die K.-o.-Phase.
Damit steht für Österreich fest: Gegen Algerien zählt nur ein Punktgewinn. Ein Remis oder Sieg bringt das ÖFB-Team als Gruppenzweiten ins Sechzehntelfinale, wo am Donnerstag um 21.00 Uhr Europameister Spanien wartet. Bei einer Niederlage wäre die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick hingegen ausgeschieden.
Gleichzeitig hatte Portugal den Gruppensieg in Gruppe K verpasst. Cristiano Ronaldo und Co. kamen gegen Kolumbien trotz zahlreicher Chancen nicht über ein torloses Remis hinaus. Während Kolumbien Rang eins behauptete und im Sechzehntelfinale auf Ghana trifft, bekommt es Portugal als Gruppenzweiter mit Kroatien zu tun.