Nicht nur Algerien stellt Österreich im entscheidenden WM-Gruppenspiel vor eine gewaltige Herausforderung. Vor dem Duell in Kansas City hat der U.S. National Weather Service eine Warnung vor extremer Hitze ausgegeben. Erwartet werden Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit, die für einen Hitzeindex von bis zu 110 Grad Fahrenheit (rund 43 Grad Celsius) sorgen.
Der US-Wetterdienst warnt ausdrücklich vor einem deutlich erhöhten Risiko hitzebedingter Erkrankungen. Besonders problematisch sei die lange Dauer der Hitzewelle, da auch in den Nachtstunden kaum Abkühlung zu erwarten sei. Den Menschen wird geraten, ausreichend zu trinken, klimatisierte Räume aufzusuchen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und besonders auf ältere Angehörige und Nachbarn zu achten.
Auch rund um das WM-Stadion macht sich die Hitze bereits bemerkbar. Vereinzelte Fans harren Stunden vor dem Anpfiff in der prallen Sonne aus. ORF-Experte Andreas Herzog schilderte die Bedingungen vor Ort deutlich: "Es ist richtig heiß. Die Fans, die jetzt schon drei Stunden vor dem Spiel da sind, werden das sicher bereuen."
Für Österreich geht es am Sonntag (Anpfiff 4.00 Uhr MESZ) um den erstmaligen WM-Aufstieg seit 1982. Ausgerechnet gegen Algerien, das vor 44 Jahren nach der "Schande von Gijón" aus dem Turnier ausschied, soll diesmal auf sportlichem Weg der Einzug ins Sechzehntelfinale gelingen. Ein Remis reicht der Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick bereits zum sicheren Weiterkommen, bei einer Niederlage droht hingegen das Aus.