Nach zwei WM-Spielen hat unser Nationalteam drei Punkte auf dem Konto. Die Elf von Ralf Rangnick kämpft nun am frühen Sonntagmorgen (4 Uhr) um den Einzug ins WM-Sechzehntelfinale.
Ein Punkt reicht im entscheidenden Gruppenspiel gegen Algerien jedenfalls, um Zweiter zu werden und fix weiterzukommen. Auch eine Niederlage könnte genug sein, um doch noch aufzusteigen. Vorteil für Rot-Weiß-Rot und die Algerier: Schon vor dem Gruppenspiel sind alle anderen Partien entschieden, beide Teams wissen also ganz genau, welches Ergebnis zum Aufstieg reicht. Rang drei in der Gruppe könnte sogar den leichteren Gegner bringen.
Doch Vorsicht! In einem möglichen Sechzehntelfinale könnten womöglich drei rot-weiß-rote Stars und absolute Leistungsträger zuschauen müssen: Konrad Laimer, Stefan Posch und Marcel Sabitzer.
Sie alle haben nämlich in einer der ersten beiden WM-Partien eine Gelbe Karte gesehen. Wird einer aus diesem Trio auch im entscheidenden Aufstiegs-Duell gegen Algerien verwarnt, bedeutet dies eine Sperre für das mögliche erste K.o.-Spiel. Bei der WM-Endrunde gilt nämlich: Ein Spieler wird gesperrt, wenn er seine zweite Gelbe Karte gesehen hat.
Allerdings hat der Fußball-Weltverband FIFA Erleichterungen eingebaut. Die Verwarnungen werden nach der Gruppenphase gestrichen. Und auch nach den Viertelfinals werden die Gelben Karten wieder auf null gesetzt. So soll verhindert werden, dass ein Star wegen einer Gelb-Verwarnung das Endspiel verpasst.
Heißt im Klartext: Überstehen Laimer, Posch und Sabitzer das WM-Duell gegen Algerien, ohne vom Schiedsrichter den gelben Karton zu sehen, verfallen auch ihre bisher gesehenen Gelben Karten. Dasselbe gilt für ÖFB-Stars, die im dritten Spiel erstmals verwarnt werden.