Die Rechnung ist vor dem Entscheidungsspiel gegen Algerien aus Sicht des ÖFB-Teams schnell gemacht: Bei einem Sieg oder einem Unentschieden qualifiziert sich die Mannschaft als Gruppenzweiter hinter Argentinien für das Sechzehntelfinale und würde dort auf den Mitfavoriten aus Spanien treffen. Doch auch bei einer Niederlage könnten sich David Alaba und Co. für die K.o.-Phase qualifizieren – hier sind alle Szenarien.
Vor dem letzten Spieltag der Gruppen K (Sonntag; 1:30 Uhr) und L (Samstag; 23:00 Uhr) gibt es jedenfalls mehrere Szenarien, mit denen das ÖFB-Team trotz einer Niederlage gegen Algerien im Sechzehntelfinale steht.
Spielen DR Kongo und Usbekistan am Sonntag unentschieden oder gewinnt Usbekistan mit höchstens fünf Toren Vorsprung, würde dem ÖFB-Team gegen Algerien sogar eine Niederlage mit maximal einem Tor Unterschied reichen, um unter den besten acht Gruppendritten zu landen.
Dasselbe gilt, wenn Kroatien am Samstag gegen Ghana verliert. Auch dann dürfte Österreich gegen Algerien mit einem Tor Differenz verlieren und wäre trotzdem noch auf Aufstiegskurs – aufgrund der besseren Tordifferenz (-1). Kroatien hätte bei einer Niederlage mindestens -2.
Noch besser wäre aus rot-weiß-roter Sicht eine Kombination beider Szenarien: DR Kongo und Usbekistan trennen sich remis, oder Usbekistan gewinnt – und Kroatien verliert gegen Ghana. Je nach Höhe der Ergebnisse könnte Österreich dann womöglich sogar mit mehr als einem Tor Unterschied gegen Algerien verlieren.
Haben nach dem dritten Gruppenspiel mehrere Teams dieselbe Punktzahl und das gleiche Torverhältnis, entscheidet zunächst die Anzahl der geschossenen Tore. Sollten auch hier die Teams gleichauf sein kommt die Fairplay-Wertung zum Tragen.
Tritt keines dieser Szenarien ein, ist klar: Dann darf sich Österreich bei einer Niederlage gegen Algerien nicht mehr auf die Tabelle der Gruppendritten verlassen. In diesem Fall braucht das ÖFB-Team unbedingt Platz zwei, um ins Sechzehntelfinale aufzusteigen.