Frankreich marschiert mit drei Siegen souverän ins WM-Sechzehntelfinale – doch nach dem 4:1 gegen Norwegen sprach kaum jemand über das Ergebnis. Stattdessen sorgte Kylian Mbappé mit einer kuriosen Szene kurz vor dem Schlusspfiff für Diskussionen.
Als der Superstar ausgewechselt wurde, übergab er seine Kapitänsbinde nämlich nicht direkt an Teamkollege Aurélien Tchouaméni. Stattdessen drückte er sie Schiedsrichter Michael Oliver in die Hand und deutete ihm an, sie für ihn weiterzureichen.
Ein gefundes Fressen für einige User im Netz, die es nicht sonderlich gut mit dem französischen Superstar halten. Der Hintergrund: Seit geraumer Zeit hängt Mbappé der Spitzname des „Diktators” nach. Dass er nun offenbar selbst die Schleife nicht seinem Teamkollegen übergeben wollte, sondern den Schiedsrichter dafür engagierte, befeuert jedenfalls dieses Bild.
Ein Fan spottete: "Mbappé schickt den Schiedsrichter los, damit er die Kapitänsbinde übergibt … den Ruf des ,Diktators‘ wird er wohl nie mehr los." Das kann dem Real-Star allerdings komplett egal sein. Denn nach dem souveränen 4:1-Sieg stehen die Franzosen als Gruppensieger fest und untermauerten damit ihre Rolle als Favorit auf den WM-Titel. Im Sechzehntelfinale geht es jetzt gegen Schweden.