Zwölf Gruppen gibt es bei der Weltmeisterschaft 2026. Und das heißt, dass zwölfmal je zwei Spiele gleichzeitig ausgetragen werden, nämlich jeweils die beiden abschließenden Spiele der Gruppenphase.
Und das hat zur Folge, dass beide Partien nicht nur zeitgleich stattfinden, sondern auch parallel, in Konkurrenz zueinander, ausgestrahlt werden. Nachdem sich der ORF und ServusTV die Übertragungsrechte teilen, ist jeweils ein Spiel im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und eines im Privatsender zu sehen.
Den Anfang machte am Donnerstagabend die Gruppe B. Das Schlagerspiel zwischen Co-Gastgeber Kanada und der Schweiz, das direkte Duell um den Gruppensieg, ist dabei auf ServusTV gelaufen, während die Partie Bosnien gegen Katar im ORF zu sehen war. Die Bosnier brauchen hier ganz dringend einen Sieg für den Aufstieg, der ist auch geglückt.
Trotzdem lockte die ServusTV-Übertragung wesentlich mehr österreichische Fußballfans vor den TV-Bildschirm. So verfolgten 470.000 TV-Zuschauer die Übertragung der zweiten Hälfte vor dem Bildschirm, in der ersten Halbzeit waren es 469.000 gewesen. Die Partie Kanada gegen Schweiz sahen darüber hinaus 75.000 österreichische Fans in der ARD.
Die Partie im ORF war hingegen kein Straßenfeger. 276.000 Fans sahen die zweite Spielhälfte zwischen Bosnien und Katar, während es im ersten Durchgang gar nur 256.000 waren.
Das könnte aber freilich auch mit der Attraktivität der Begegnung zusammenhängen, das dreht sich freilich wieder. Am Donnerstagabend läuft das vermeintliche Top-Duell zwischen Deutschland und Ecuador dann auf ORF1, während zeitgleich Curacao gegen die Elfenbeinküste bei ServusTV zu sehen ist. Anstoß in beiden Partien ist um 22 Uhr.