Lydia singt sich mit "Purple Rain" in den Recall

Die freche Niederösterreicherin konnte die Jury bei "Deutschland sucht den Superstar" mit ihrem Gesang überzeugen.

Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein gepaart mit einem Talent fürs Singen machen sich bei "DSDS" oft bezahlt. Davon kann auch Lydia Kelovitz im wahrsten Sinn des Wortes ein Lied singen. Die 29-jährige Niederösterreicher sorgte mit ihrem extravaganten Auftritt nicht nur für einen nachhaltigen Eindruck bei der Jury, sondern durfte sich auch über einen der begehrten Recall-Zettel freuen.

Doch fast wäre es nicht soweit gekommen. Gemeinsam mit zwei Background-Tänzerinnen enterte die Blondine in sehr freizügigem Lack- und Leder-Outfit das Studio. Lydia stellte sich vor und überraschte die Jury erstmal damit, dass sie im echten Leben Versicherungskauffrau ist. Dann warteten die drei Fachmänner und die eine Fachfrau hinter dem Jury-Pult gespannt auf die Performance.

Beim Auftritt des tanzenden Trios verließ der Pop-Titan seine Jury-Stuhl und versteckte sich hinter einem Kameramann. Lydia ließ sich davon aber nicht beeindrucken und performte "Pony" von Ginuwine samt kurzem Lapdance für Pietro Lombardi. Der ehemalige DSDS-Sieger und Xavier Naidoo waren nach der Darbietung absolut positiv überrascht. "Never ever" hätten sie erwartet, dass Lydia so gut singen konnte. Für den Recall-Zettel reichte das aber noch nicht.

Bohlen wollte weniger Haut sehen

Dieter Bohlen war von der Garderobenwahl Lydias alles andere als begeistert und brachte das auch in seiner Art und Weise zum Ausdruck. Im Interview mit "Heute.at" (siehe Video oben) merkte sie an, dass man bei DSDS damit rechnen muss, dass es negative Kommentare hageln wird.

Bohlen machte der 29-Jährigen ein "Friedensangebot". Mit etwas mehr Stoff am Körper durfte sie noch einen Song vortragen. Lydia hatte "Purple Rain" von Prince vorbereitet. Und lieferte so richtig ab. Vier mal ja. Damit schaffte sie es schließlich und durfte sich einen Recall-Zettel mit nach Hause nehmen. In Sölden darf sie nochmal ran, um sich vielleicht ein Flugticket nach Südafrika zu sichern.

Neben dem Sprung in den Recall ist der Niederösterreicherin aber noch etwas Anderes gelungen. Durch ihr freizügiges Auftreten und ihre positiv-verrückte Art wird sie oft als arrogante Tussie abgestempelt, ohne dass man sie richtig kennt. "Never judge a book by its cover", sagt sie selber über sich. Und der zweite Eindruck war in dem Fall tatsächlich der, der schlussendlich zählte.

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