Am Samstag kämpft Menowin Fröhlich bei "Deutschland sucht den Superstar" erneut um den Titel. Dabei ist es bereits sein dritter Anlauf bei der Castingshow - und sein zweites Finale. Doch diesmal sei alles anders, sagt der Sänger.
2010 verlor Fröhlich knapp gegen Mehrzad Marashi. Eine Niederlage, an der er damals schwer zu knabbern hatte. Heute sieht er das völlig anders - und ist sogar dankbar dafür.
"Ich glaube, damals wäre ich vielleicht tot gewesen. Wenn ich damals Superstar geworden wäre, wäre ich heute tot", erklärt Fröhlich im RTL-Interview.
Der 38-Jährige blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Bereits 2005 nahm er erstmals an DSDS teil und schaffte es in die Top 20. Doch statt auf die große Bühne ging es für ihn wegen Scheckbetrugs und Körperverletzung ins Gefängnis. Dort fasste er einen Entschluss: "Ich muss diese Zeit nutzen, um von allem frei zu werden. Von Alkohol, von Drogen, von Streitereien, von Boshaftigkeit."
Heute hat Fröhlich rund 80 Kilo abgenommen und arbeitet therapeutisch an sich. Mit Freundin Ronja und seinen Kindern hat er neuen Halt gefunden. "Gott hat mein Leben gerettet", sagt er. Bald wird er zum neunten Mal Vater. Das große Finale läuft am 9. Mai um 20:15 Uhr bei RTL.