Dutzende Lehrer gefeuert – sie waren gegen Corona-Regeln

Eine Pädagogin in einer Volksschule
Eine Pädagogin in einer VolksschuleHARALD SCHNEIDER / APA / picturedesk.com
Seit Pandemiebeginn sind in Österreich 25 Lehrer gekündigt bzw. entlassen worden, weil sie sich nicht an die Corona-Maßnahmen gehalten haben.

Am 6. September hat im Osten Österreichs wieder die Schule mit einer dreiwöchigen Sicherheitsphase begonnen. Dreimal werden die Schüler pro Woche getestet und außerhalb des Klassenzimmers gilt eine Maskenpflicht.

Wie ein APA-Rundruf in den Bildungsdirektionen ergab, wurden seit Pandemiebeginn 25 Lehrer und Lehrerinnen gekündigt, weil sie die Einhaltung der Corona-Maßnahmen verweigert haben.

Niederösterreich mit meisten Kündigungen

Entweder trugen sie keine Masken in den Schulen oder weigerten sich, Kinder beim "Nasenbohrertest" zu beaufsichtigen. Im Bundeslehrerbereich betraf das vier Lehrkräfte, im Pflichtschulbereich 21. Die meisten Kündigungen bzw. Entlassungen gab es in Niederösterreich, wo man acht Lehrkräfte verabschiedete (alle im Pflichtschulbereich).

Nur im Burgenland und in Tirol gab es keine Kündigungen an den Schulen. Oft hätten Bedenken und Weigerungen in persönlichen Gesprächen mit der Schulleitung oder der Behörde ausgeräumt werden können, heißt es von einer Tiroler Bildungsdirektion.

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