Dutzende Schüler & Eltern protestierten in Milak

Breiter Widerstand gegen das Aus der Sicherheitsschule in Wr. Neustadt: Noch am Pfingstsonntag versammelten sich 25 Schüler und deren Eltern in Wr. Neustadt.
Das Aus für die Sicherheitsschule in Wiener Neustadt sorgte bei vielen Eltern und Schülern für einen Schock, aus der Politik kam teils heftige Kritik ("Heute" berichtete).

Wie hart diese Entscheidung des Neo-Ministers einige Teenager und deren Eltern trifft, zeigt das Beispiel von Tobias ("Heute berichtete).

Versammlung am Pfingstsonntag

Und der 14-Jährige aus dem Bezirk Gänserndorf ist mit seinem Frust nicht alleine. Seine Mutter Sabine A. stellte bereits kurz nach Bekanntwerden des Projekt-Aus eine Gruppe auf die Beine.

Am Pfingstsonntag versammelten sich 25 betroffene Schüler und Eltern sowie der Direktor der Schule und zwei Heeresbedienstete in Wr. Neustadt. "Das sind fast alles noch schulpflichtige Kinder, denen man drei Monate vor dem Schulstart den Boden unter den Füßen wegzieht", sagt Sabine A.

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Die Initiatorin der Gruppe, Sabine A., kündigte noch weitere Schritte an: eine eigene Facebook-Protestgruppe und einen offenen Brief an das Ministerium (Heeresministerium und Bildungsministerium) und an Bundespräsident Alexander van der Bellen.

"Das ist eine spezifische Schule, da ist Ersatz nicht zu finden. Ende August wäre die Renovierung abgeschlossen gewesen. Und mein Infostand ist, dass die 30 Millionen Euro das Budget 2020 bis 2022 belasten würden. Die Schule könnte meiner Meinung nach auch ohne Neubau in Betrieb gehen. Wir hoffen alle sehr, dass die Sache doch noch gut ausgeht", so Sabine A. Am heutigen Dienstag um 11 Uhr wird der Brief an Kanzlerin Bierlein und dann an Bundespräsident Van der Bellen übergeben. (Lie)

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