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Dutzende Tote durch Panik bei Soleimani-Trauerfeier

Heute Redaktion
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Am Montag fand in Teheran die Trauerfeier für den von den USA getöteten Quassim Soleimani statt. Durch eine Massenpanik sollen dutzende Menschen ums Leben gekommen sein.

Am Montag nahmen Medienberichten zufolge mehrere Millionen Menschen an den Trauerfeierlichkeiten für Quassim Soleimani in Teheran teil. Der iranische Top-General, der durch einen US-Drohnenangriff getötet wurde, wird im Iran nun als Märtyrer verehrt.

Beim Begräbnis des hochrangigen Militärs am Dienstag soll es zu einer Massenpanik gekommen sein. Erneut trafen sich mehrere Hunderttausend Trauernde, dieses Mal in Soleimanis Heimatstadt Kerman. Wie "Skynews" schreibt, wurden dadurch mindestens 50 Personen zu Tode getrampelt.

Stimmung kocht hoch

Im Iran herrscht nach der Tötung Soleimanis Wut und Trauer. Verrückter Trump, denke nicht, dass mit dem Märtyrertod meines Vaters alles vorbei ist", sagte Seinab Soleimani, die Tochter des Getöteten, vor einer großen Menge bei den Trauerfeierlichkeiten am Montag.

Wenig zur Deeskalation trug US-Präsident Donald Trump bei. Auf Twitter stichelte er mehrmals gegen den historisch gewachsenen Feind. "Sollte der Iran amerikanische Stationen angreifen, werden wir einiges unseres brandneuen Militärequipments in ihre Richtung senden...ohne zu zögern!", drohte er dem Iran.