Um Sozialmissbrauch in Österreich zu bekämpfen, soll die E-Card künftig mit einem Foto versehen werden, berichtet das Ö1-Mittagsjournal am Mittwoch. Alternativ zu einem Foto wird ein biometrischer Scan der Handfläche der Patienten angedacht.
Um Sozialmissbrauch in Österreich zu bekämpfen, soll die künftig mit einem Foto versehen werden, berichtet das Ö1-"Mittagsjournal" am Mittwoch. Alternativ zu einem Foto wird ein biometrischer Scan der Handfläche der Patienten angedacht.
In der Sitzung des Sozialausschusses wurde am Mittwoch über Möglichkeiten der Bekämpfung des Sozialmissbrauchs diskutiert. Eine Variante wäre, die E-Card künftig sukzessive mit einem Foto zu versehen, berichtet das Ö1-„Mittagsjournal“ am Mittwoch.
ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger: "Das Ziel ist, dass in den nächsten Jahren, wenn die nächsten Tranchen ausgeschickt werden, schon das Foto drauf ist". Auch die SPÖ kann sich das vorstellen: "Wir wollen, dass der Sozialbetrug mit falschen E-Cards und dementsprechend nicht identifizierbarer Identität abgeschafft wird", erklärte deren Sozialsprecher Josef Muchitsch.
Alternativ wird ein biometrischer Scan der Handfläche der Patienten angedacht. Dadurch würde die Venenstruktur der Patienten abgebildet, was eine eindeutige Identifikation ermöglichen würde.
Die Opposition zeigte sich schon im Vorfeld diskussionsbereit. Die Details sollen nun mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger verhandelt werden.