E-Mails sind trotz Messengern nach wie vor beliebt

Heutzutage läuft alle digitale Kommunikation über WhatsApp oder ähnliche Chat-Apps – könnte man meinen. Eine Studie zeigt die Beliebtheit von E-Mails.

Der E-Mail-Anbieter GMX hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Verwendung von E-Mails im Alltag verschiedenster Altersgruppen beleuchtet hat. Dabei hat sich gezeigt: E-Mails sind auch bei der jüngeren Generation noch längst nicht out. So bezeichnen 71 Prozent aller 16- bis 24-jährigen Internet-Nutzerinnen und -Nutzer (Gen Z) ihren E-Mail-Zugang als unverzichtbar.

Tatsächlich benutzen über 90 Prozent der befragten 1.000 Personen E-Mails sowohl für private als auch formelle und berufliche Kommunikation beispielsweise mit Behörden, Unternehmen oder Lehrern. Bei den 25- bis 35-Jährigen waren es sogar 95 Prozent. Aber auch im familiären Umfeld werden E-Mails hin- und hergeschickt. Am häufigsten geschieht dies bei den 36- bis 69-Jährigen, von welchen ganze 96 Prozent via E-Mail im Austausch mit ihrer Familie stehen. Bei den 16- bis 25-Jährigen sind es 94 Prozent.

Beliebt trotz Chat-Apps

"Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass die E-Mail trotz Konkurrenz durch Messenger und soziale Medien fest im Alltag der Gen Z etabliert ist. Dank ihrer Funktionsvielfalt ist sie für alle Generationen unverzichtbar", interpretiert Jan Oetjen, Geschäftsführer von GMX, die Ergebnisse.

Das E-Mail-Postfach stelle für Digital Natives nach wie vor ein wichtiges Bindeglied zwischen Briefpost und Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Snapchat dar. Denn für einige sei es ein Ablagefach für wichtige Dokumente, für andere eine flexible Pinnwand, über die beinahe so schnell wie bei Chat-Apps kommuniziert werden kann. "Zudem funktioniert das digitale Postfach wie ein virtueller Safe, mit dem Reisedokumente und Online-Tickets jederzeit zur Verfügung stehen. Besonders stark wird die E-Mail für Internet-Einkäufe genutzt", so GMX.

Obwohl die Gen Z wohl die meiste Zeit auf dem Screen ihrer Smartphones verbringt, liegt bei den E-Mails der Computer trotzdem noch an erster Stelle. 74 Prozent aller 16- bis 25-Jährigen geben nämlich an, E-Mails vor allem mit Tastatur und großem Bildschirm zu schreiben. Aber 64 Prozent verfassen ab und zu auch E-Mails auf ihren Smartphones.

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