E-Sport-Stipendium für Frauen in England

Female Power: Das erste Mal bietet mit der Universität von Roehampton eine Universität in Europa ein Stipendium im E-Sport-Bereich für Frauen an.

Frauen im E-Sport sind leider auch im Jahr 2020 eine Rarität. Selbst auf einer Lan-Party sind meist über 90 Prozent der Teilnehmer Männer. Dies ist aber nicht nur ein Problem in Österreich, sondern in ganz Europa. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber Pro-Gamerinnen sind immer noch selten. Dies möchte eine englische Universität ändern.

Sie bieten neu ein Stipendium an, das sich nur an Frauen richtet. So können sich Gamerinnen mehr auf ihre E-Sport-Karriere konzentrieren. Die Universität Roehampton fördert so die Diversität und möchte zu einem Hotspot für Female E-Sport werden.

An der Universität möchte man alle Bereiche des E-Sports abdecken. Ob als Kommentatorin, im Marketing oder als Organisatorin, die Frauen werden in einem breiten Spektrum ausgebildet. So lernen die Teilnehmerinnen, wie sie Turniere organisieren oder soziale Medien einsetzen können, um mehr Zuschauer und Zuschauerinnen bei ihren Streams auf der Plattform Twitch zu generieren. Die ganze Universität profitiert von diesem Programm, da es regelmäßig Events wie eine "Among Us"-Gaming-Nacht gibt, bei denen alle teilnehmen dürfen.

Natürlich steht auch eine professionelle Infrastruktur mit 20 PCs zur Verfügung, und die Teilnehmerinnen werden professionell begleitet. In Asien gibt es solche Stipendien und Unterstützungsprogramme für Frauen schon länger und das mit Erfolg. Gerade in Südkorea sind Frauen im E-Sport viel häufiger als bei uns. In Südkorea werden solche Stipendien auch in Vollzeit angeboten, in England müssen die Studentinnen noch an die Universität. Das E-Sport-Stipendium ist knapp 2000 Euro wert.

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