Österreich darf bei der WM 2026 auf unerwartete Schützenhilfe hoffen. Das torlose Remis zwischen Ecuador und Curacao in Gruppe E sorgt nämlich für Bewegung im Rennen um die besten Drittplatzierten – und spielt dem ÖFB-Team in die Karten.
Wie die Statistik-Plattform "Football Meets Data" auf X analysiert, hat das 0:0 die Chancen der Gruppe E massiv verschlechtert, einen der besten Gruppendritten für die K.o.-Phase zu stellen. In der aktuellen Hochrechnung rutscht Gruppe E sogar ans Ende des Rankings. Für Österreich ist das eine gute Nachricht.
Das Team von Teamchef Ralf Rangnick spielt in Gruppe J und darf dadurch auf einen Platz unter den besten Drittplatzierten hoffen. Laut den Berechnungen ist Gruppe J nach dem Ecuador-Remis sogar in die Top 8 der prognostizierten Drittplatzierten-Gruppen vorgestoßen.
Noch ist allerdings nichts entschieden. Besonders Gruppe H liegt laut den Daten praktisch gleichauf mit Gruppe J. Jeder Punkt und jedes Tor könnten in den kommenden Spielen den Unterschied ausmachen.
Österreich hat bisher mit dem 3:1 gegen Jordanien einen wichtigen Grundstein gelegt. Nun richten sich die Blicke auch auf die Ergebnisse in den anderen Gruppen. Denn bei einer WM mit erweitertem Teilnehmerfeld können fremde Resultate plötzlich genauso wichtig werden wie die eigenen. Das ÖFB-Team trifft jedenfalls am Montag auf Argentinien und hat dabei die Chance die K.o.-Phase fix zu machen.