Edtstadler: "Schluss mit Träumereien"

Ministerin Karoline Edtstadler
Ministerin Karoline EdtstadlerPicturedesk
Der Mord an einer 13-Jährigen erschüttert auch Ministerin Edtstadler. Im "Heute"-Talk fordert sie ein strenges Vorgehen gegen straffällige Asylwerber.

Nach dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen in Wien lädt Ministerin Edtstadler Donnerstag Vormittag zu einem runden Tisch. Mit dabei: Experten aus den Bereichen Migration, Frauen und Jugend. Im Vorfeld sprach sie mit "Heute" über:

Zuwanderung

"Es muss endlich Schluss sein mit Träumereien. Es kamen und kommen laufend Menschen aus Kulturkreisen zu uns, die unsere Werte ablehnen und Frauen keinen Wert zumessen."

Straffällige Asylwerber

"In dem Moment, in dem Asylwerber strafrechtlich auffällig werden, darf es kein Pardon mehr geben."

Die Dauer von Asylverfahren

"Das Erheben von Rechtsmitteln darf die Verfahren nicht ad absurdum führen."

Schnellverfahren

"Es braucht eine europäische Vorgangsweise: Asylgrund an der Außengrenze prüfen, wenn keiner vorhanden ist, rasch zurückschieben."

Lehren aus dem aktuellen Fall

"Es ist unglaublich traurig, dass es immer einen Anlassfall braucht, dass manche aufgerüttelt werden"

Die mutmaßlichen Täter

"Wer so tickt und dem mit Taten Ausdruck verleiht, hat bei uns nichts verloren."

Die Diskussion um traumatisierte Täter

"Das ist eine Täter-Opfer-Umkehr. Die Frage, ob nicht wir als Gesellschaft schuld an diesem barbarischen Mord sind, übertrifft alles, was es braucht, um mich wütend zu machen."

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