Es war kein lauter Bruch, sondern eine stille Erkenntnis. Für Andrea L'Arronge (68) kam der Moment der Klarheit ausgerechnet dort, wo sonst Fernsehromantik herrscht: beim Dreh des "Traumschiffs" auf Palau im Jahr 2016.
In ihrem Buch "Der Zitronenbaum in meinem Garten" blickt die beliebte Schauspielerin ehrlich auf einen Schlüsselmoment zurück, der ihr Leben nachhaltig veränderte.
Laut "gala.de" hatte sich das Ende ihrer Ehe bereits länger angekündigt. Die Schauspielerin fand ihr Glück in Ruhe, Büchern und Meditation, während es ihn auf den Golfplatz zog. Sie beschreibt das Gefühl als "Golfwitwe".
Der Entschluss kam nicht über Nacht. "Natürlich hatten wir vorher schon mal über Trennung gesprochen", schreibt L'Arronge. Beide hätten sich vorgenommen, diesen Schritt "mit Anstand durchzuziehen".
Auf Palau habe es dann "eines Nachts plötzlich Klick gemacht". Kein Streit, kein Drama – eher ein inneres Aufatmen. Zurück aus der Ferne wurde das Gefühl konkret: Sie schlug ihrem Mann vor, eine zweite Wohnung anzumieten.
Nach über 30 Jahren Ehe zogen sie schließlich den Schlussstrich. „Es ging einfach nicht mehr“, so L'Arronge. Wichtig war ihr: kein Rosenkrieg, keine Streitereien – auch wegen der gemeinsamen Tochter.
"So gingen wir auseinander, ohne Streit, aber wir waren beide tieftraurig." Ein Ende mit Würde – auch wenn es wehtat.